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Albert Rop

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Albert Rop Leichtathletik


Albert Kibichii Rop in Rio de Janeiro 2016

Voller Name Albert Kibichii Rop
Nation BahrainBahrain Bahrain Kenia
 Kenia
Geburtstag 17. Juli 1992 (28 Jahre)
Geburtsort Kenia
Größe 177 cm
Gewicht 63 kg
Karriere
Disziplin 5000-Meter-Lauf
Bestleistung 12:51,96 min
Status gesperrt
Medaillenspiegel
Crosslauf-Weltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Asienspiele 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Asienmeisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Hallenasienmeisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
 Crosslauf-Weltmeisterschaften
Bronze Guiyang 2015 Team
 Asienspiele
Bronze Incheon 2014 5000 m
Silber Jakarta 2018 5000 m
Asienmeisterschaften
Silber Wuhan 2015 5000 m
Hallenasienmeisterschaften
Silber Doha 2016 3000 m
letzte Änderung: 30. März 2020

Albert Kibichii Rop (* 17. Juli 1992) ist ein bahrainischer Langstreckenläufer kenianischer Herkunft, der sich auf den 5000-Meter-Lauf spezialisiert hat.

Sportliche Laufbahn

2013 stellte Rop ohne vorher bei internationalen Meisterschaften in Erscheinung getreten zu sein beim Herculis in Monaco mit 12:51,96 min einen neuen Asienrekord über 5000 Meter auf. Im Jahr darauf wurde er beim Continentalcup in Marrakesch in 13:36,62 min Vierter und gewann bei den Asienspielen in Incheon in 13:28,08 min die Bronzemedaille hinter dem Katari Mohamad al-Garni und seinem Landsmann Alemu Bekele. Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 2015 in Guiyang wurde er nach 35:59 min Elfter und gewann mit dem bahrainischen Team die Bronzemedaille. Sowohl bei den Arabischen Meisterschaften in Manama, als auch bei den Asienmeisterschaften in Wuhan gewann er die Silbermedaille und musste sich dort nur al-Garni geschlagen geben. Damit qualifizierte er sich für die Weltmeisterschaften in Peking, bei denen er mit 14:00,12 min im Finale den elften Platz belegte. Anschließend siegte er im Oktober in 13:23,70 min bei den Militärweltspielen im südkoreanischen Mungyeon. 2016 gewann er bei den Hallenasienmeisterschaften in Doha in 7:40,27 min die Silbermedaille hinter al-Garni und nahm im Sommer an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro teil. Dort klassierte er sich nach 13:08,79 min im Finale auf dem siebten Platz.

Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 2017 in Kampala musste er seinen Lauf vorzeitig beenden und schied bei den Weltmeisterschaften in London mit 13:32,40 min in der Qualifikation aus. Im Jahr darauf erreichte er bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Valencia Rang 13 und gewann im August hinter seinem Landsmann Birhanu Balew in 13:43,76 min die Silbermedaille bei den Asienspielen in Jakarta. 2019 gelangte er bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Aarhus nach 33:15 min auf Rang 23 und siegte anschließend bei den Arabischen Meisterschaften in Kairo im 10.000-Meter-Lauf und gewann Silber über 5000 Meter. Kurz darauf musste er sich bei den Asienmeisterschaften in Doha in 13:37,57 min erneut Landsmann Balew geschlagen geben. Diesen zweiten Platz verlor er später wegen Verstoßes gegen die Dopingregeln.[1]

Dopingsperre

Kurz vor Beginn der Weltmeisterschaften 2019 in Doha wurde Rop von der unabhängige Integritätskommission AIU des Weltleichtathletikverbandes World Athletics wegen Verstoßes gegen die Melderegeln zum Aufenthaltsort vorläufig suspendiert. Ende März 2020 teilte die AIU mit, dass sie Rop deswegen für zwei Jahre ab dem 24. September 2019 gesperrt hat.[2] Er wurde vom 11. April bis 24. September 2019 disqualifiziert.[1]

Persönliche Bestzeiten

  • 3000 Meter: 7:32,02 min, 27. August 2016 in Paris (bahrainischer Rekord)
    • 3000 Meter (Halle): 7:38,77 min, 9. Februar 2014 in Gent
  • 5000 Meter: 12:51,96 min, 19. Juli 2013 in Monaco (Asienrekord)
    • 5000 Meter (Halle): 13:09,43 min, 18. Februar 2017 in Birmingham (Asienrekord)
  • 10.000 Meter: 28:21,08 min, 5. April 2019 in Kairo
  • 10-km-Strasenlauf: 27:44 min, 7. Oktober 2018 in Utrecht (bahrainischer Rekord)
  • Halbmarathon: 1:01:21 h, 24. März 2018 in Valencia

Einzelnachweise

  1. a b wg. DopingvergehensLatest Sanctions, auf: athleticsintegrity.org, abgerufen 30. März 2020
  2. Martin Neumann: Doping-Sperren gegen Albert Rop und Naveen Chhikara, Notizen, auf: leichtathletik.de, vom 29. März 2020, abgerufen 29. März 2020
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Albert Rop
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