Alison dos Santos - Wikiwand
For faster navigation, this Iframe is preloading the Wikiwand page for Alison dos Santos.

Alison dos Santos

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Alison dos Santos Leichtathletik
Voller Name Alison Brendom Alves dos Santos
Nation BrasilienBrasilien Brasilien
Geburtstag 3. Juni 2000 (20 Jahre)
Geburtsort São Joaquim da BarraBrasilien
Größe 200 cm
Karriere
Disziplin 400 m Hürden
Bestleistung 48,28 s
Verein Pinheiros-SP
Trainer Felipe de Siqueira da Silva
Status aktiv
Medaillenspiegel
Südamerikameisterschaften 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Panamerikanische Spiele 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Sommer-Universiade 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
U20-Weltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
U18-Weltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
U23-Südamerikameisterschaften 1 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
U20-Südamerikameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
U20-Panamerikameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Südamerikameisterschaften
Gold Lima 2019 400 m Hürden
Silber Lima 2019 4 × 400 m
 Panamerikanische Spiele
Gold Lima 2019 400 m Hürden
 Universiade
Gold Neapel 2019 400 m Hürden
 Juniorenweltmeisterschaften
Bronze Tampere 2018 400 m Hürden
 Jugendweltmeisterschaften
Gold Nairobi 2017 4 × 400 m Mixed
U23-Südamerikameisterschaften
Gold Cuenca 2018 400 m Hürden
Silber Cuenca 2018 400 m
Silber Cuenca 2018 4 × 400 m
U20-Südamerikameisterschaften
Gold Cali 2019 400 m
U20-Panamerikameisterschaften
Gold San José 2019 400 m
letzte Änderung: 3. Juni 2020

Alison Brendom Alves dos Santos (* 3. Juni 2000 in São Joaquim da Barra, São Paulo) ist ein brasilianischer Leichtathlet, der sich auf den 400-Meter-Hürdenlauf spezialisiert hat. 2019 wurde er Südamerikameister in seiner Paradedisziplin.

Sportliche Laufbahn

Alison dos Santos stammt aus dem Bundesstaat São Paulo und tritt seit 2016 in nationalen Wettkämpfen an. 2017 qualifizierte er sich für die U18-Weltmeisterschaften in Nairobi, bei denen er über 400 Meter Hürden und mit der 4-mal-400-Meter-Mixed-Staffel antrat. Über die Hürden belegte er in einer Zeit von 53,98 s den fünften Platz. Mit der Staffel gewann er vor den Teams aus Jamaika und Südafrika die Goldmedaille.

Im Juli 2018 trat dos Santos bei den U20-Weltmeisterschaften in Tampere an. In seiner Paradedisziplin, den 400 Meter Hürden, lief er im Finale in 49,78 s eine neue Bestzeit, mit der er die Bronzemedaille gewann. Im September startete er dann als 18-Jähriger bei den U23-Südamerikameisterschaften im ecuadorianischen Cuenca. Er gewann den 400-Meter-Hürdenlauf, über die 400 Meter verbesserte er sich auf 45,97 s, mit denen er die Silbermedaille gewann. Zusammen mit seinen Teamkollegen gewann er zum Abschluss auch mit der 4-mal-400-Meter-Staffel eine weitere Silbermedaille.

Im Mai 2019 startete dos Santos bei den Südamerikameisterschaften in Lima erstmals in einer internationalen Meisterschaft bei den Erwachsenen. In 49,88 s gewann er die Goldmedaille über 400 Meter Hürden mit neuem Junioren-Südamerikarekord. Mit der Staffel gewann er, wie schon bei den U23-Meisterschaften, Silber. Im Juni siegte er bei den U20-Südamerikameisterschaften in Cali in persönlicher Bestzeit von 45,78 s im 400-Meter-Lauf. Die Zeit bedeutete zudem einen neuen Veranstaltungsrekord in dieser Disziplin.[1] Anfang Juli trat er bei der Universiade in Neapel an. Dort gewann er in 48,57 s den 400-Meter-Hürdenlauf. Ende Juli folgten die U20-Panamerikameisterschaften in San José in Costa Rica, bei denen dos Santos erneut Gold über 400 Meter Hürden gewann. Anfang August trat er dann bei den Panamerikanischen Spielen, die wie schon die Südamerikameisterschaften in Lima stattfanden, an. In 48,45 s triumphierte er auch dort im Hürdenlauf.

Ende August nahm er dann auch am Saisonhöhepunkt, den Weltmeisterschaften, in Doha teil. Er bestand souverän die Vor- und Halbfinalläufe und belegte im Finale über 400 Meter Hürden in neuer Bestzeit von 48,28 s den siebten Platz. Mit seiner Finallaufzeit rückte er auf den dritten Platz der ewigen Juniorenweltbestenliste im 400-Meter-Hürdenlauf vor. Seine Gesamtperformance im Jahr 2019 brachte ihm eine Nominierung für die Rising Star Honour bei den World Athletics Awards ein, die am Ende an den Äthiopier Selemon Barega ging.

Wichtige Wettbewerbe

Jahr Veranstaltung Ort Platz Disziplin Zeit
Startet für BrasilienBrasilien Brasilien
2017 U18-Weltmeisterschaften Kenia
 Nairobi
5. 400 m Hürden 53,98 s
1. 4 × 400 m Mixed 3:21,71 min
2018 U20-Weltmeisterschaften FinnlandFinnland Tampere 3. 400 m Hürden 49,78 s
U23-Südamerikameisterschaften EcuadorEcuador Cuenca 2. 400 m 45,97 s
1. 400 m Hürden 50,56 s
2. 4 × 400 m 3:09,90 min
2019 Südamerikameisterschaften PeruPeru Lima 1. 400 m Hürden 49,88 s
2. 4 × 400 m 3:04,13 min
U20-Südamerikameisterschaften KolumbienKolumbien Cali 1. 400 m 45,78 s
Universiade 2019 ItalienItalien Neapel 1. 400 m Hürden 48,57 s
U20-Panamerikameisterschaften Costa RicaCosta Rica San José 1. 400 m 48,49 s
Panamerikanische Spiele PeruPeru Lima 1. 400 m Hürden 48,45 s
Weltmeisterschaften KatarKatar Doha 7. 400 m Hürden 48,28 s

Persönliche Bestleistungen

Sonstiges

Seit einem Haushaltsunfall im Alter von zehn Monaten, bei dem er sich Verbrennungen dritten Grades zuzog, ist dos Santos' Kopfhaut, die Brust und der linke Arm stark vernarbt.[2] Wegen der Verbrennungen musste er vier Monate im Krankenhaus verbringen. Der 2,00 m große Athlet, der zunächst Judo ausübte, begann 2013 mit der Leichtathletik an der State Technical School in Pedro Badran, der Heimatstadt seines heutigen Trainers. Aufgrund seiner überzeugenden Leistungen, erhielt er einen Platz am Edson Luciano Ribeiro Institut.[3]

Einzelnachweise

  1. Eduardo Biscayart: Dos Santos shines at South American U20 Championships. In: worldathletics.org. 17. Juni 2019, abgerufen am 3. Juni 2020 (englisch).
  2. Demétrio Vecchioli: Aposta do atletismo Alison Santos e ouro nos 400m com barreira com folga (Portuguese) 8. August 2019. Abgerufen am 10. Oktober 2019.
  3. Jon Mulkeen: Now established among world elite, Dos Santos relishes first season as a senior. In: worldathletics.org. 2. Januar 2020, abgerufen am 3. Juni 2020 (englisch).
{{bottomLinkPreText}} {{bottomLinkText}}
Alison dos Santos
Listen to this article