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Amalie Iuel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Amalie Iuel Leichtathletik


Amalie Iuel in Sandnes 2017

Voller Name Amalie Hammild Iuel
Nation NorwegenNorwegen Norwegen
Geburtstag 17. April 1994 (26 Jahre)
Geburtsort Aalborg, Dänemark
Größe 180 cm
Gewicht 59 kg
Beruf Studentin
Karriere
Disziplin 400-Meter-Hürdenlauf
Bestleistung 55,15 s
Verein IL Tyrving
Status aktiv
Medaillenspiegel
Sommer-Universiade 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
 Universiade
Bronze Neapel 2019 400 m Hürden
letzte Änderung: 29. Februar 2020

Amalie Hammild Iuel (* 17. April 1994 in Aalborg) ist eine norwegische Leichtathletin dänischer Herkunft, die seit 2015 für Norwegen an den Start geht und sich auf den 400-Meter-Hürdenlauf spezialisiert hat.

Sportliche Laufbahn

Amalie Iuel wurde in Dänemark geboren, lebte jedoch lange Zeit in Norwegen bis die Familie aufgrund beruflicher Interessen ihren Wohnsitz in verschiedene Staaten, darunter Namibia und Pakistan, wechselte. Sie schloss ihre Schulausbildung in Thailand ab und studierte seitdem an der University of Southern California.

2015 erzielte sie zwei U23-Nationalrekorde über 400-Meter-Hürden für Dänemark und Norwegen. Kurz vor der U23-Europameisterschaften in Tallinn, bei denen sie mit neuem U23-Rekord von 56,36 s den sechsten Platz erzielte, entschied sich Iuel, international ausschließlich für Norwegen zu starten. Sie qualifizierte sich zudem für die Weltmeisterschaften in Peking, bei denen sie mit 56,59 s bereits im Vorlauf ausschied. 2016 bestritt Iuel erstmals einen Siebenkampf und überschritt bei ihrem zweiten Wettkampf in Seattle bereits die 6000-Punkte-Marke. Im Juni 2016 erzielte sie im Halbfinale bei den Europameisterschaften in Amsterdam mit 55,79 s eine neue persönliche Bestleistung und belegte später im Finale in 56,24 s den sechsten Platz. Damit qualifizierte sie sich für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, bei denen sie mit 56,75  in der ersten Runde ausschied. 2017 qualifizierte sie sich erneut für die Weltmeisterschaften in London, bei denen sie erneut mit 56,42 s in der Vorrunde ausschied. Sie nahm auch über 400 Meter an den Wettkämpfen teil, schied aber auch dort mit 52,55 s in der ersten Runde aus.

2018 ging sie bei den Europameisterschaften in Berlin an den Start und schied dort mit 55,81 s im Halbfinale aus. Im Jahr darauf gewann sie bei der Sommer-Universiade in Neapel in 56,13 s die Bronzemedaille hinter der Italienerin Ayomide Folorunso und Zenéy van der Walt aus Südafrika. Anfang Oktober gelangte sie bei den Weltmeisterschaften in Doha bis in das Halbfinale, in dem sie mit 55,03 s ausschied.

2016 und 2017, wie auch 2019 wurde Iuel norwegische Meisterin im 400-Meter-Hürdenlauf sowie von 2017 bis 2019 auch über 400-Meter. In der Halle wurde sie 2020 Meisterin über 400 Meter sowie in der 4-mal-400-Meter-Staffel.

Persönliche Bestleistungen

  • 400 Meter: 51,81 s, 18. März 2017 in Los Angeles (norwegischer Rekord)
    • 400 Meter (Halle): 52,25 s, 1. Februar 2020 in Bærum (norwegischer Rekord)
  • 400 m Hürden: 54,72 s, 1. Oktober 2019 in Doha (norwegischer Rekord)
  • Siebenkampf: 6011 Punkte, 8. Mai 2016 in Seattle
    • Fünfkampf (Halle): 4425 Punkte, 11. März 2016 in Birmingham (norwegischer Rekord)
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Amalie Iuel
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