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Carlos Altamirano

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Carlos Altamirano Orrego (2010)
Carlos Altamirano Orrego (2010)

Carlos Altamirano Orrego (* 22. Dezember 1922 in Santiago de Chile; † 19. Mai 2019) war ein chilenischer Politiker der Sozialistischen Partei.

Zwischen 1971 und 1979 war er Generalsekretär seiner Partei. Er war der Protagonist der ideologischen Modernisierung seiner Partei, indem er sie in den 1980er Jahren der Sozialdemokratie näher brachte.

Biografie

Nach einem erfolgreichen Jahr für die Allende–Regierung (1971)[1], zwischen 1972 und 1973 erlebte das Land ein gewalttätiges politisches Klima, das am 11. September den Militärputsch von General Pinochet auslöste. Dies zwang ihn ins Exil. 1974 gelangte er dank der Zusammenarbeit mit einem DDR-Agenten, der ihn im Kofferraum seines Autos versteckte, nach Mendoza in Argentinien. Nach einigen Wochen wechselte er nach Havanna. Er wurde am 1. Januar 1975 von Fidel Castro empfangen und ging bald darauf ins Exil in die DDR.[2]

Nachdem er von den politischen Verhältnissen der der DDR desillusioniert war, zog er 1980 nach Paris, wo er eine enge Beziehung zu Francois Mitterrand pflegte. Von Frankreich aus koordinierte er die Bemühungen seiner Partei, eine Einigung mit der Christdemokratischen Partei zu erzielen um eine Niederlage Pinochets beim Referendum von 1988 zu erzielen.

Er kehrte 1992 nach Chile zurück und zog sich in sein Privatleben zurück, bis er am 19. Mai 2019 starb.[3]

Literatur

Anmerkungen

  1. Ricardo Ffrench–Davis: Reformas Económicas en Chile: 1973–2018. Debate, Santiago 2018, S. 32.
  2. Gabriel Salazar: Conversaciones con Carlos Altamirano. Debate, Santiago 2010, S. 298.
  3. Carlos Altamirano: The Last Chilean Revolutionary
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