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Karoline Bjerkeli Grøvdal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Karoline Bjerkeli Grøvdal Leichtathletik


Karoline Bjerkeli Grøvdal in Oslo 2015

Nation NorwegenNorwegen Norwegen
Geburtstag 14. Juni 1990 (30 Jahre)
Geburtsort Ålesund, Norwegen
Größe 167 cm
Gewicht 52 kg
Karriere
Disziplin Mittelstreckenlauf
Langstreckenlauf
Hindernislauf
Bestleistung 1500 m: 4:05,57 min
5000 m: 14:51,66 min
10.000 m: 31:14,07 min
3000 m Hindernis: 9:13,35 min
Verein IK Tjalve
Status aktiv
Medaillenspiegel
Europameisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
Jugendweltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Crosslauf-EM 1 × Gold 1 × Silber 4 × Bronze
U20-Europameisterschaften 3 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
 Europameisterschaften
Bronze Amsterdam 2016 10.000 m
Bronze Berlin 2018 3000 m Hindernis
 Jugendweltmeisterschaften
Bronze Ostrava 2007 2000 m Hindernis
 Crosslauf-Europameisterschaften
Silber San Giorgio
su Legnano 2006
Juniorinnen Einzel
Gold Dublin 2009 Juniorinnen Einzel
Bronze Hyères 2015 Einzel
Bronze Chia 2016 Einzel
Bronze Šamorín 2017 Einzel
Bronze Tilburg 2018 Einzel
 Junioreneuropameisterschaften
Gold Hengelo 2007 3000 m Hindernis
Gold Novi Sad 2009 3000 m Hindernis
Gold Novi Sad 2009 5000 m
letzte Änderung: 21. Juli 2019

Karoline Bjerkeli Grøvdal (* 14. Juni 1990 in Ålesund) ist eine norwegische Mittel- und Langstreckenläuferin.

Karriere

Schon im Jugendalter war Grøvdal sehr erfolgreich, besonders über die 3000 Meter Hindernis. Im Jahr 2006 belegte sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Peking im Alter von 16 Jahren den fünften Gesamtrang. Im darauffolgenden Jahr gewann sie bei den Jugendweltmeisterschaften die Bronzemedaille und holte bei den Junioreneuropameisterschaften die Goldmedaille über 3000-Meter-Hindernis. Dabei stellte sie einen neuen europäischen Juniorenrekord von 9:44,34 min auf.[1] Sie konnte sich auch für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Osaka qualifizieren, scheiterte dort aber bereits in der Vorrunde. 2009 holte sie bei den Leichtathletik-Junioreneuropameisterschaften im serbischen Novi Sad erneut Gold über ihre damals stärkste Disziplin und zusätzlich auch Gold über die 5000 Meter. Auch in diesem Jahr gelang ihr die Qualifikation für die Weltmeisterschaften in Berlin, schied dort aber erneut in der Vorrunde aus.

In den folgenden Jahren spezialisierte sich Grøvdal mehr und mehr auf die flachen Mittel- und Langdistanzläufe. Bei den Europameisterschaften 2010 in Barcelona belegte sie über 5000 Meter im Finale den 9. Rang und schied über 10.000 Meter im Finale aus.[2] 2012 qualifizierte sie sich über 5000 Meter für die Olympischen Spiele in London, bei denen sie, wie auch bei den Weltmeisterschaften im Folgejahr und 2015, in der Vorrunde ausschied.

2016 gelang es ihr, in sämtlichen Laufdistanzen von 1500 bis 10.000 Meter neue persönliche Bestleistungen aufzustellen und qualifizierte sich für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Dort erzielte sie über 5000 und 10.000 Meter jeweils mit neuer persönlicher Bestleistung einen siebten und neunten Rang.[3][4] Zusätzlich erreichte sie bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 2016 in Amsterdam mit dem dritten Platz über 10.000 Meter ihre erste Medaille in der Seniorenaltersklasse.[5] Für die Weltmeisterschaften 2017 in London war sie über 1500, 5000 und 10.000 Meter qualifiziert, entschied sich aber dazu, nur in den beiden kürzeren Distanzen an den Start zu gehen. Über 1500 Meter scheiterte sie aber bereits im Vorlauf, während sie über 5000 Meter das Finale erreichte, welches sie aber nicht beenden konnte. Wenige Wochen später verbesserte sie bei den norwegischen Meisterschaften den nationalen Hindernislaufrekord auf 9:13,35 min und klassierte sich damit zu diesem Zeitpunkt innerhalb der besten 25 Athletinnen aller Zeiten über diese Distanz, die sie seit Jahren kaum mehr bestritten hatte.

Bestzeiten

Freiluft

Einzelnachweise

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Karoline Bjerkeli Grøvdal
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