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Ladislav Žemla

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ladislav Žemla Tennisspieler
Nation: Böhmen
 Böhmen
Tschechoslowakei
 Tschechoslowakei
Geburtstag: 6. November 1887
Todestag: 18. Juni 1955
Spielhand: Rechts, einhändige Rückhand
Einzel
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Olympische Spiele
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Ladislav „Rázný“ Žemla (* 6. November 1887 in Prag; † 18. Juni 1955 ebenda) war ein böhmisch-tschechoslowakischer Tennisspieler.

Leben

Žemla war Teilnehmer an den Olympischen Zwischenspielen 1906 in Athen, bei denen er mit seinem Landsmann Zdeněk Žemla in der Herrendoppelkonkurrenz die Bronzemedaille gewann. Nach weiteren Teilnahmen an den Spielen 1908 in London und 1912 in Stockholm gewann er 14 Jahre später die nächste Medaille bei den Olympischen Sommerspielen 1920 in Antwerpen. Mit seiner Landsfrau Milada Skrbková errang er die Bronzemedaille im Mixed-Doppel. Bei den 1924 in Paris stattfindenden Olympischen Spielen ging Žemla abermals leer aus. Seine olympische Karriere umfasste insgesamt einen Zeitraum von 18 Jahren, was eine Teilnahme bei den Zwischenspielen 1906 und vier regulären Sommerspielen bedeutete. Dieser Rekord hatte bis 2012 Bestand, als Leander Paes seine sechsten Spiele spielte.

Neben seiner Karriere als Olympionike spielte er auch bei anderen Tennisturnieren. 1906 und 1909 gewann er die Budapest Championship. 1921 siegte er beim Hainz Memorial. Einmal spielte er zudem bei den Wimbledon Championships. Im Jahr 1926 ging er bei alle drei Konkurrenzen dort an den Start und stand im Einzel und Doppel jeweils in der dritten Runde; im Mixed schied er in Runde 2 aus.

Žemla heiratete zu Beginn der 20er Milada Skrbková, mit der er zuvor Bronze in Antwerpen gewann. Zdeněk Žemla und Jaroslav Žemla sind vermutlich Brüder von Ladislav und gingen wie er 1906 bei den Zwischenspielen an den Start.

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