Olympische Sommerspiele 1912/Leichtathletik – Standweitsprung (Männer) - Wikiwand
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Olympische Sommerspiele 1912/Leichtathletik – Standweitsprung (Männer)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Sportart Leichtathletik
Disziplin Standweitsprung
Geschlecht Männer
Teilnehmer 19 Athleten aus 8 Ländern
Wettkampfort Olympiastadion Stockholm
Wettkampfphase 8. Juli 1912
Medaillengewinner
Konstantinos Tsiklitiras (Königreich Griechenland
 GRE)
Platt Adams (Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA)
Ben Adams (Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA)

Der Standweitsprung der Männer bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm wurde am 8. Juli 1912 im Stockholmer Olympiastadion ausgetragen. 19 Athleten nahmen daran teil. Es war das letzte Mal, dass diese Disziplin ebenso wie der Standhochsprung bei Olympischen Spielen vertreten war.

Olympiasieger wurde der Grieche Konstantinos Tsiklitiras. Platt Adams aus den USA gewann die Silbermedaille, Bronze ging an dessen jüngeren Bruder Benjamin Adams.

Bestehende Rekorde

Durchführung des Wettbewerbs

Alle 19 Springer hatten drei Versuche. Die besten drei Springer absolvierten danach weitere drei Sprünge zur Ermittlung der Medaillenränge, wobei die Sprünge des ersten Durchganges berücksichtigt wurden.

Anmerkung: Die besten Weiten sind fett gedruckt.

Ergebnis

Platz Name Nation Resultat 1. Versuch 2. Versuch 3. Versuch 4. Versuch 5. Versuch 6. Versuch
1 Konstantinos Tsiklitiras Königreich Griechenland
 Griechenland
3,37 m 3,14 3,26 3,37 3,30 3,24 3,34
2 Platt Adams Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 3,36 m 3,23 3,18 3,32 3,36 3,34 3,24
3 Ben Adams Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 3,28 m 3,28 3,21 3,24 3,18 3,23 3,28
4 Gustaf Malmsten SchwedenSchweden Schweden 3,20 m 3,11 3,20 3,12
5 Leo Goehring Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 3,14 m - 3,14 3,13
Edvard Möller SchwedenSchweden Schweden 3,13 3,14 3.09
7 András Baronyi Ungarn 1867
 Ungarn
3,13 m 3,12 3,13 3,02
8 Richard Byrd Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 3,12 m 3,12 3,11 3,05
9 Forest Fletcher Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 3,11 m 3,05 3,11 3,09
10 Alfred Motté Dritte Französische Republik
 Frankreich
3,10 m 3,10 3,10 3,09
11 Gustaf Ljunggren SchwedenSchweden Schweden 3,09 m 3,01 3,04 3,09
12 Birger Brodtkorb NorwegenNorwegen Norwegen 3,05 m 3,00 3,05 3,03
13 Ragnar Ekberg SchwedenSchweden Schweden 3,03 m 3,00 3,02 3,03
14 Géo André Dritte Französische Republik
 Frankreich
3,02 m 3,02 2,96 -
Henry Ashington Vereinigtes Konigreich 1801
 Großbritannien
2,95 2,79 3,02
Douglas Melin SchwedenSchweden Schweden 3,02 3,01 2,99
17 Arthur Maranda Kanada 1868
 Kanada
2,98 m 2,80 2,83 2,98
18 Karl Bergh SchwedenSchweden Schweden 2,95 m 2,86 2,95 2,91
19 Philip Kingsford Vereinigtes Konigreich 1801
 Großbritannien
2,75 m 2,60 2,75 2,72

Datum: 8. Juli 1912

Ray Ewry, der bei den vorangegangenen Spielen die Standsprungwettbewerbe beherrscht hatte, war vom aktiven Leistungssport zurückgetreten. Sein olympischer Rekord wurde hier nicht erreicht.

Nach dem ersten Versuch lag Ben Adams vor seinem Bruder Platt und dem Griechen Konstantinos Tsiklitiras in Führung. Der zweite Durchgang brachte keine Veränderung. Im letzten Versuch des Vorkampfs übernahm der Grieche die Führung und Platt Adams setzte sich vor seinen Bruder Ben auf den zweiten Platz. Im Finale konnte nur Platt Adams seine Weite verbessern. Er kam jedoch nur bis auf einen Zentimeter an Tsklitiras heran, sodass die Rangfolge nicht mehr verändert wurde.[1]

Konstantinos Tsiklitiras gewann die einzige Leichtathletikmedaille Griechenlands bei diesen Spielen.

Bildergalerie

  • Olympiasieger Konstantinos Tsiklitiras (GRE)
    Olympiasieger Konstantinos Tsiklitiras (GRE)
  • Platt Adams (USA), Gewinner der Silbermedaille
    Platt Adams (USA), Gewinner der Silbermedaille
  • Ben Adams (USA), Gewinner der Bronzemedaille
    Ben Adams (USA), Gewinner der Bronzemedaille
  • Gustaf Malmsten (SWE) springt auf Platz 4
    Gustaf Malmsten (SWE) springt auf Platz 4
  • Richard Byrd (USA), 8. im Standweitsprung, gewinnt Silber beim Diskuswurf
    Richard Byrd (USA), 8. im Standweitsprung, gewinnt Silber beim Diskuswurf
  • Géo André (FRA), Platz 14
    Géo André (FRA), Platz 14

Literatur

  • Ekkehard zur Megede, Die Geschichte der olympischen Leichtathletik, Band 1: 1896–1936, Verlag Bartels & Wernitz KG, Berlin, 2. Auflage 1970, S. 119

Video

Einzelnachweise

  1. Beschreibung im offiziellen Bericht (Memento des Originals vom 7. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/library.la84.org, S. 397, engl. (PDF)
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