Olympische Sommerspiele 1948/Leichtathletik – Speerwurf (Frauen) - Wikiwand
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Olympische Sommerspiele 1948/Leichtathletik – Speerwurf (Frauen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Sportart Leichtathletik
Disziplin Speerwurf
Geschlecht Frauen
Teilnehmer 15 Athletinnen aus 10 Ländern
Wettkampfort Wembley-Stadion
Wettkampfphase 31. Juli 1948
Medaillengewinnerinnen
Herma Bauma (OsterreichÖsterreich AUT)
Kaisa Parviainen (FinnlandFinnland FIN)
Lily Carlstedt (DanemarkDänemark DEN)

Der Speerwurf der Frauen bei den Olympischen Spielen 1948 in London wurde am 31. Juli 1948 im Wembley-Stadion ausgetragen. 15 Athletinnen nahmen teil.

Olympiasiegerin wurde die Österreicherin Herma Bauma vor der Finnin Kaisa Parviainen. Bronze ging an die Dänin Lily Carlstedt.

Bestehende Rekorde

Durchführung des Wettbewerbs

Die Teilnehmerinnen traten am 31. Juli zum Wettkampf an. Auf eine Qualifikationsrunde wurde verzichtet.

Endergebnis

Platz Name Nation Bestweite Anmerkung
1 Herma Bauma OsterreichÖsterreich Österreich 45,57 m OR
2 Kaisa Parviainen FinnlandFinnland Finnland 43,79 m
3 Lily Carlstedt DanemarkDänemark Dänemark 42,08 m
4 Dorothy Dodson Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 41,96 m
5 Jo Teunissen-Waalboer NiederlandeNiederlande Niederlande 40,92 m
6 Johanna Koning NiederlandeNiederlande Niederlande 40,33 m
7 Dana Zátopková Tschechoslowakei
 Tschechoslowakei
39,94 m
8 Elly Dammers NiederlandeNiederlande Niederlande 38,23 m
9 Gerda Schilling OsterreichÖsterreich Österreich 38,01 m
10 Ingrid Almqvist SchwedenSchweden Schweden 37,26 m
11 Melania Sinoracka Polen 1944
 Polen
35,74 m
12 Theresa Manuel Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 33,82 m
13 Nicole Saeys BelgienBelgien Belgien 31,77 m
14 Kay Long Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien 30,29 m
15 Gladys Clarke Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien 29,59 m

31. Juli 1948, 14.30 Uhr[3]

Anmerkung: Nur die Bestweite ist überliefert. Die Reihenfolge und Weiten der weiteren Versuche in der Qualifikation sind unbekannt.

Im Speerwurf machte sich wie im Kugelstoßen und Diskuswurf die Abwesenheit der sowjetischen Werferinnen bemerkbar. Sie hätten der Österreicherin Herma Bauma, die den Wettbewerb dominierte, zumindest eine starke Konkurrenz bieten können. Allerdings fiel das Resultat im Speerwurf deutlich besser aus als bei den anderen beiden Wurfdisziplinen. Bauma verbesserte Tilly Fleischers olympischen Rekord und blieb nur ca. einen Meter unter der Siegesweite der sowjetischen Werferin Klawdija Majutschaja, mit der sie 1946 Europameisterin geworden war. Bauma, Olympiavierte 1936 in Berlin, gewann die Goldmedaille vor der Finnin Kaisa Parviainen und der Dänin Lily Carlstedt.[4]

Herma Bauma gewann die bislang einzige österreichische Goldmedaille in der Leichtathletik.
Kaisa Parviainen gewann die erste finnische Medaille im Speerwurf der Frauen.
Lily Carlstedt gewann die erste dänische Medaille in der Leichtathletik der Frauen.

Literatur

  • Ekkehard zur Megede, Die Geschichte der olympischen Leichtathletik, Band 2: 1948–1968, Verlag Bartels & Wernitz KG, Berlin, 1. Auflage 1969, S. 49f

Videos

Einzelnachweise

  1. IAAF Statistics Handbook, Berlin 2009 Seite 648 (engl.) (Memento vom 29. Juni 2011 im Internet Archive)
  2. Ekkehard zur Megede, Die Geschichte der olympischen Leichtathletik, Band 2: 1948–1968, Verlag Bartels & Wernitz KG, Berlin, 1. Auflage 1969, S. 50
  3. Offizieller Bericht "Athletic Timetable" S. 240, engl. (PDF)
  4. SportsReference, engl.
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Olympische Sommerspiele 1948/Leichtathletik – Speerwurf (Frauen)
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