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Pierangelo Bincoletto

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Pierangelo Bincoletto
Pierangelo Bincoletto

Pierangelo Bincoletto (* 14. März 1959 in Oderzo) ist ein ehemaliger italienischer Radrennfahrer.

Pierangelo Bincoletto war Profi-Rennfahrer von 1980 bis 1996 und konnte sich in verschiedenen Radsport-Disziplinen profilieren, sein sportlicher Schwerpunkt lag allerdings auf der Bahn.

1979 wurde Bincoletto Italienischer Meister in der Mannschaftsverfolgung der Amateure, mit Moreno Argentin, Gradi und Maurizio Bidinost.[1] Im selben Jahr sowie 1982 wurde er nationaler Meister im Punktefahren. Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1979 in Amsterdam belegte er mit dem italienischen Bahnvierer (mit Bidinost, Silvestro Milani und Sandro Callari) den dritten Platz in der Mannschaftsverfolgung, im Punktefahren wurde er Vize-Weltmeister (Amateure).

1980 startete Bincoletto bei den Olympischen Spielen in Moskau in der Einer- (7. Platz) und der Mannschaftsverfolgung (4. Platz).

Mehrfach nahm Pierangelo Bincoletto auch an der Tour de France und am Giro d’Italia teil, jedoch ohne Erfolg. Schlagkräftiger zeigte er sich bei Sechstagerennen: Er startete bei insgesamt 128 Rennen, davon konnte er acht gewinnen, mit Adriano Baffi, Danny Clark, Laurent Biondi und Gilbert Duclos-Lassalle.[2] 1990 und 1991 wurde er zudem mit Jens Veggerby Europameister im Zweier-Mannschaftsfahren.

Seit 1986 lebt Bincoletto mit seiner französischen Frau in Grenoble. Er ist Chef der dortigen Radrennbahn, des „Vélodromes d’Eybens“[3], und führt ein italienisches Restaurant[4].

Einzelnachweise

  1. Deutscher Radsport-Verband der DDR (Hrsg.): Der Radsportler. Nr. 32/1979. Berlin 1979, S. 3.
  2. Werner Ruttkus, Wolfgang Schoppe: Rundenkreisel & Berliner Luft. Eigenverlag Werner Ruttkus, Zossen 2011, S. 408.
  3. ville-eybens.fra@1@2Vorlage:Toter Link/www.ville-eybens.fr (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. pastavia.fr

Literatur

  • Roger de Maertelaere: Mannen van de nacht. Eeklo 2000, S. 192
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