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Süßwasserwatt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Heuckenlock bei Niedrigwasser
Heuckenlock bei Niedrigwasser

Ein Süßwasserwatt ist ein durch Einfluss der Tide bei Ebbe trockenfallender Gewässerboden eines Tideflusses.

Ähnlich wie im Wattenmeer zeigen auch Süßwasserwatten eine geologische und biologische Zonierung. Die Tier- und Pflanzenarten sind jedoch vielfach andere. So befinden sich in der oberen Zone von Süßwasserwatten vor allem Schilf- und Binsenriede. Süßwasserwatten zählen zu den produktionsbiologisch aktivsten Ökosystemen und haben großen Anteil an der Selbstreinigungskraft von Flüssen. Sie sind in der Regel sehr reich an Nährstoffen und Tieren und stellen wichtige Kinderstuben für Fische sowie Rastplätze für Vögel dar. Durch Eindeichungen ist der Bestand an Süßwasserwatten in den letzten 100 Jahren stark zurückgegangen.

Einige größere Süßwasserwatten sind z. B. an der Elbe zu finden:

Galerie

  • Priel bei Niedrigwasser
    Priel bei Niedrigwasser
  • Bei Niedrigwasser trockengefallener Röhricht
    Bei Niedrigwasser trockengefallener Röhricht
  • Süßwasserwatt bei Niedrigwasser
    Süßwasserwatt bei Niedrigwasser
  • Priel bei Hochwasser
    Priel bei Hochwasser
  • Vegetation bei Hochwasser
    Vegetation bei Hochwasser

Siehe auch: Watt, Auwald

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Süßwasserwatt
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