Die Randpatrone 8 × 56 mm R (auch 8 × 56 mm R M30S oder 8 mm Solothurn) war eine österreichische, ungarische und bulgarische Ordonnanzpatrone des 20. Jahrhunderts. Sie wurde 1930 zuerst in Österreich als M30 eingeführt.

Schnelle Fakten Allgemeine Information, Maße ...
8 × 56 mm R
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Allgemeine Information
Kaliber 8 × 56 mm R
Hülsenform Randpatrone
Maße
Hülsenschulter ⌀ 12,00 mm
Hülsenhals ⌀ 9,20 mm
Geschoss ⌀ 8,35 mm
Patronenboden ⌀ 14,05 mm
Hülsenlänge 55,63 mm
Patronenlänge 75,91 mm
Gewichte
Geschossgewicht 9,72–13,39 g
(150–206 grain)
Pulvergewicht 2,85-3,05 g
Technische Daten
Geschwindigkeit v0 622-701 m/s
Geschossenergie E0 2507-3280 J
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Geschichte

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8 × 56 mm R (links), 8 × 50 mm R (rechts)

Die Patrone wurde aus der Patrone 8 × 50 mm R Mannlicher entwickelt, die noch ein Rundkopfgeschoss hatte. Um sie mit einem Spitzgeschoss zu versehen, wurde die Hülse auf 56 mm verlängert, da das aerodynamisch geformte Spitzgeschoss kürzer als das alte Rundkopfgeschoss war. Außerdem wurde der Geschossdurchmesser auf 8,35 mm vergrößert.

Einsatz

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Laderahmen

Die 8 × 56 mm R wurde im Mannlicher Modell 1895 sowie in den Schwarzlose-MGs und dem MG 30 verwendet.

Siehe auch

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Randlose 8×56-mm-Mannlicher-Schönauer-Patrone

8 × 56 mm Mannlicher-Schönauer

Commons: 8 x 56 mm R – Sammlung von Bildern

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