Amanda Lightfoot - Wikiwand
For faster navigation, this Iframe is preloading the Wikiwand page for Amanda Lightfoot.

Amanda Lightfoot

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Amanda Lightfoot Biathlon
Verband Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Geburtstag 30. Januar 1987 (33 Jahre)
Karriere
Beruf Soldatin
Verein AGC Ladies
Trainer Walter Pichler
Aufnahme in den
Nationalkader
2007
Debüt im Europacup/IBU-Cup 2007
Debüt im Weltcup 2008
Status aktiv
Medaillenspiegel
Britische Meisterschaften 6 × Gold 10 × Silber 3 × Bronze
 Britische Meisterschaften
Gold 2007 Ruhpolding Staffel
Silber 2007 Ruhpolding Team
Bronze 2007 Ruhpolding Militärpatrouille
Silber 2008 Obertilliach Staffel
Silber 2008 Obertilliach Team
Bronze 2008 Obertilliach Massenstart
Bronze 2008 Obertilliach Militärpatrouille
Silber 2009 Obertilliach Staffel
Silber 2009 Obertilliach Team
Gold 2010 Ruhpolding Einzel
Gold 2010 Ruhpolding Sprint
Gold 2010 Ruhpolding Team
Silber 2010 Ruhpolding Massenstart
Silber 2010 Ruhpolding Staffel
Gold 2011 Ruhpolding Sprint
Gold 2011 Ruhpolding Team
Silber 2011 Ruhpolding Einzel
Silber 2011 Ruhpolding Staffel
Silber 2011 Ruhpolding Militärpatrouille
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 90. (2010/11)
letzte Änderung: 9. März 2011

Amanda Lightfoot (* 30. Januar 1987) ist eine britische Biathletin.

Amanda Lightfoot bei der WM 2012 in Ruhpolding
Amanda Lightfoot bei der WM 2012 in Ruhpolding

Sportliche Karriere

Amanda Lightfoot ist Soldatin, sie startet für ihre Einheit, die AGC Ladies. Seit 2007 gehört sie zum britischen Nationalkader und startet seitdem auch in internationalen Rennen. Ihre ersten Rennen bestritt sie im Rahmen des Biathlon-Europacups. 2008 schaffte sie mit einem 22. Platz in einem Verfolgungsrennen in Cesana San Sicario ihr bestes Ergebnis in der zweithöchsten Rennserie des Biathlons. Höhepunkt der ersten Saison wurden die Biathlon-Europameisterschaften 2008 in Nové Město na Moravě, bei der Lightfoot für vier Rennen nominiert war, aber nur im Sprint und in der Staffel antrat, wo sie 58. und 12. wurde. In der Saison 2008/09 feierte die Britin in Hochfilzen in einem Staffelrennen ihr Weltcup-Debüt und wurde 19. In Ruhpolding konnte die Staffel mit Lightfoot die Platzierung um einen Rang verbessern.

An Weltmeisterschaften nahm Lightfoot 2009 erstmals teil. Sie konnte sich aber weder im Sprint als 105. noch im Einzelrennen als 104. in den Top 100 platzieren. Mit der britischen Staffel belegte sie an der Seite von Adele Walker, Emma Fowler und Alanda Scott Platz 21. Im weiteren Verlauf des Jahres nahm die Britin auch an den Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften 2009 in Oberhof teil und belegte den 42. Platz im Sprint auf Skirollern und erreichte als überrundete Läuferin beim Verfolgungsrennen nicht das Ziel. In der Saison 2009/10 schaffte sie mit Platz 71 in einem Sprint in Kontiolahti ihr für lange Zeit bestes Ergebnis im Weltcup und bestätigte diese Platzierung zum Auftakt der Saison 2010/11 bei einem Einzel in Östersund. Im weiteren Verlauf der Saison konnte sie sich stetig steigern. Zum Saisonhöhepunkt, den Biathlon-Weltmeisterschaften 2011, erreichte sie als 34. des Einzels nicht nur ihre Beste Platzierung in einem Weltcuprennen, sondern gewann auch erstmals Weltcuppunkte. Es waren zugleich die ersten von einer Britin gewonnenen Weltcuppunkte im Biathlon. Schon zuvor nahm sie am Sprintrennen teil und qualifizierte sich dort als 54. für die Verfolgung, die sie jedoch als überrundete Läuferin nicht beenden konnte. Mit Walker, Lee-Steve Jackson und Pete Beyer wurde sie zudem 19. mit der Mixed-Staffel. Für Aufmerksamkeit sorgte sie im Biathlon-Weltcup bei der Mixed-Staffel in Nové Město na Moravě, wo sie beim ersten Schießen die Führende war. Dies war das erste Mal, dass eine britische Staffel ein Weltcup-Rennen anführte. Nachdem sie sich beim Stehendschießen eine Strafrunde einhandelte, fiel die Staffel wieder zurück.

National gewann Lightfoot 2007 den Titel mit der Staffel, Silber im Team und Bronze mit der Militärpatrouille. Im Jahr darauf wurde sie Vizemeisterin in Staffel und Team sowie Dritte im Einzel und mit der Militärpatrouille. Auch 2009 gewann sie Silber mit der Militärpatrouille, zudem im Teamwettbewerb. Ihr national erfolgreichstes Jahr war 2010 mit dem Titelgewinn in Einzel, Sprint und im Teamwettbewerb sowie der Gewinn von Silber mit der Staffel und im Massenstart. Auch 2011 gewann sie zwei Titel, im Sprint sowie in der Teamwertung. Dreimal gewann sie zudem Silber.

Statistik

Biathlon-Weltcup-Platzierungen

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz  
2. Platz  
3. Platz  
Top 10  
Punkteränge 3 1 16 20
Starts 23 53 7   16 99
Stand: 13. Januar 2019

Weltmeisterschaften

Ergebnisse bei Biathlon-Weltmeisterschaften

Weltmeisterschaft Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Mixedstaffel Single-Mixedstaffel
Jahr Ort
2009 Korea SudSüdkorea Pyeongchang 104. 105. - - 21. -
2011 RusslandRussland Chanty-Mansijsk 34. 54. LAP - 19. 19.
2012 DeutschlandDeutschland Ruhpolding 59. 36. 43. - 22. 24.
2013 TschechienTschechien Nové Město 95. 58. 32. - - 25.
2015 FinnlandFinnland Kontiolahti 66. 48. 48. - - 25.
2016 NorwegenNorwegen Oslo 48. 81. - - - -
2017 OsterreichÖsterreich Hochfilzen 32. 66. - - - -
2020 ItalienItalien Antholz 64. 90. - - - - 30.

Olympische Winterspiele

Ergebnisse bei Olympischen Winterspielen:

Olympische Winterspiele Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Mixedstaffel
Jahr Ort
2014 RusslandRussland Sotschi 70. 75.
2018 Korea SudSüdkorea Pyeongchang 73. 67.
{{bottomLinkPreText}} {{bottomLinkText}}
Amanda Lightfoot
Listen to this article