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Aurach (Regnitz, Oberfranken)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Aurach
Daten
Gewässerkennzahl DE: 24296
Lage Fränkisches Keuper-Lias-Land

Deutschland

Flusssystem Rhein
Abfluss über Regnitz → Main → Rhein → Nordsee
Quelle östlich von Oberaurach-Neuschleichach
49° 56′ 25″ N, 10° 33′ 39″ O
Quellhöhe 394 m ü. NHN
Mündung nördlich von Pettstadt in die RegnitzKoordinaten: 49° 50′ 42″ N, 10° 56′ 6″ O
49° 50′ 42″ N, 10° 56′ 6″ O
Mündungshöhe 240 m ü. NHN
Höhenunterschied 154 m
Sohlgefälle 4,5 ‰
Länge 34,3 km
Einzugsgebiet 107,4 km²[1]

Die Aurach ist ein 34 km langer, orografisch linker Nebenfluss der Regnitz in Oberfranken.

Geographie

Verlauf

Die Aurach entspringt auf einer Höhe von 394 m ü. NHN im Naturpark Steigerwald westlich der Gemeinde Oberaurach zwischen Euerberg und Beerberg.

Von ihrer Quelle fließt die Aurach anfangs in östliche und dann in südöstliche Richtung unter anderen durch Ortsteile von Oberaurach, Priesendorf und Walsdorf und mündet schließlich unterhalb von Stegaurach nur etwas nördlich von Pettstadt bzw. einiges südlich von Bamberg auf einer Höhe von 240 m ü. NHN von links in die Regnitz.

Der Fluss verläuft nördlich parallel zur Rauhen Ebrach, die nur etwa einen Kilometer südlich der Aurach in die Regnitz mündet, und südlich parallel zum in entgegengesetzter Richtung fließenden Main.

Sein etwa 34,3 km langer Lauf endet 154 Höhenmeter unterhalb seiner Quelle, er hat somit ein mittleres Sohlgefälle von 4,5 ‰.

Nebenflüsse

Im Folgenden werden die Nebenflüsse der Aurach aufgeführt. Angegeben ist die orografische Lage der Mündung, der Mündungsort und die Mündungshöhe.

  • Graseckbach (rechts) bei Neuschleichach auf 356 m ü. NHN
  • Dammersbach (rechts) vor Unterschleichach auf 340 m ü. NHN
  • Seebach (links) bei Unterschleichach auf 329 m ü. NHN
  • Waldbach (rechts) auf 325 m ü. NHN
  • Steingraben (links) auf 321 m ü. NHN
  • Grundbach (rechts) bei Tretzendorf auf 302 m ü. NHN
  • Klingenbach (rechts) hinter Trossenfurt auf 296 m ü. NHN
  • Kümmlingsbächlein (links) auf 294 m ü. NHN
  • Klingengraben (links) bei Kirchaich auf 291 m ü. NHN
  • Schlößbach (rechts) bei Kirchaich auf 290 m ü. NHN
  • Altengraben (rechts) bei Nützelbach auf 284 m ü. NHN
  • Nußbach (links) bei Nützelbach auf 283 m ü. NHN
  • Külmsbach (links) bei Priesendorf auf 281 m ü. NHN
  • Seeholzgraben (rechts) bei Neuhausen auf 281 m ü. NHN
  • Kulmgraben (links) bei Feigendorf auf 276 m ü. NHN
  • Eselsgraben (links) vor Stegaurach auf 260 m ü. NHN
  • Tränkseegraben (links) bei Stegaurach auf 257 m ü. NHN
  • Erlbach (links) nach Unteraurach auf 254 m ü. NHN

Weidegebiet mit Heckrindern

Heckrind im Aurachtal
Heckrind im Aurachtal

Im Aurachtal zwischen Kolmsdorf und Feigendorf wird seit 2006 ein größeres Areal mit Heckrindern ganzjährig beweidet. Die Tiere sollen die ökologische Funktion des ausgestorbenen Auerochsen übernehmen und dabei artenreiche Lebensräume erhalten und gestalten. Der Name der Aurach leitet sich vom Auerochsen ab, der noch bis ins Mittelalter zur heimischen Fauna zählte. In Zukunft sollen darüber hinaus auch Wasserbüffel im Aurachtal grasen, da diese im Gegensatz zu den Heckrindern auch Schilf fressen.[2]

Flora und Fauna

m Jahr 1971 gelang es dem Verein die ca. 4,4km lange Gewässerstrecke von der Brücke in Höfen, durch Schadlos und Neuhaus bis Hin zur Mündung in die Regnitz zu pachten. In diesem Verlauf ist der oft am Rande dicht bewachsene Bach durchschnittlich 2-3m breit und 50cm-1,5m tief. Der Hauptfisch in diesem Verlauf ist die Forelle, welche durch die gute Wasserqualität, das hohe Nahrungsangebot und guten Versteckmöglichkeiten prächtig gedeihen kann. Die Artenvielfalt komplettieren, Aal, Döbel, Barsch, Saibling und viele versch. Weißfischarten, aber auch Hecht, Waller und Quappe fühlen sich in diesem kleinen Bach recht wohl und werden immer wieder gefangen.[3]

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

  1. Hochwasser Aktionsplan Main
  2. Maria Goblirsch: Im Tal der Auerochsen. Landschaftspflegeverband Landkreis Bamberg e. V.
  3. Gewässer - Anglerverein Rauhe Ebrach Pettstadt e.V. Abgerufen am 28. Dezember 2019.
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Aurach (Regnitz, Oberfranken)
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