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Bahnstrecke Havlíčkův Brod–Pardubice

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Havlíčkův Brod–Pardubice-Rosice nad Labem[1]
Kursbuchstrecke (SŽDC):238
Streckenlänge:92,448 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse:C3
Höchstgeschwindigkeit:100 km/h
von (Wien–) Znojmo (vorm. ÖNWB)
von Brno-Židenice
0,000 Havlíčkův Brod
nach Kolín (–Děčín-Prostřední Žleb) (vorm. ÖNWB)
2,275 odb. km 2,275
nach Tišnov (vorm. LB Deutschbrod–Tischnowitz)
Verbindungsbahn von odb. Tunel
2,496 odb. Kubešův Mlýn
5,311 Břevnice
10,332 Rozsochatec
17,266 Chotěboř
Doubrava
21,308 Bílek
23,460 Sobíňov
27,152 Ždírec nad Doubravou
31,711 Stružinec
36,3 Vítanov
37,672 Hlinsko-Kouty
39,448 Hlinsko v Čechách
42,934 Holetín
45,430 Hr. Raná
47,013 Vojtěchov
48,020 Pokřikov
von Svitavy (vorm. LB Zwittau–Polička)
55,095 Žďárec u Skutče
56,720 Prosetín
57,897 vlečka kamenolom
58,495 Hl. Cejřov
60,175 Vrbatův Kostelec
65,990 Horka u Chrudimi
von Hrochův Týnec (vorm. LB Chrudim–Holitz)
68,515 Chrast u Chrudimi
71,138 Zaječice
Ležák
73,4 Bítovany
76,166 Slatiňany
Chrudimka
80,513 Chrudim
nach Chrudim město (vorm. LB Chrudim–Holitz)
81,860 Chrudim zastávka
Borohrádek–Heřmanův městec (vorm. LB Chrudim–Holitz)
83,857 Medlešice
86,808 Staré Jesenčany
(Neutrassierung 1952)
vlečka Letiště Pardubice
90,202
90,030 Pardubice závodiště
Česká Třebová–Praha (vorm. Nördliche Staatsbahn)
von Pardubice hl.n. (vorm. SNDVB)
92,448 Pardubice-Rosice nad Labem
nach Liberec (vorm. SNDVB)

Die Bahnstrecke Havlíčkův Brod–Pardubice ist eine eingleisige Hauptbahn („celostátní dráha“) in Tschechien, die ursprünglich von der Österreichischen Nordwestbahn (ÖNWB) erbaut und betrieben wurde. Sie verläuft von Havlíčkův Brod (Deutschbrod) über Hlinsko v Čechách und Chrudim nach Pardubice-Rosice nad Labem (Pardubitz-Rossitz).

Geschichte

Die Konzession zum Bau der Strecke Deutschbrod–Pardubitz erhielt die ÖNWB am 8. September 1868 als Teil ihres staatlich garantierten Stammnetzes. Die Strecke durfte zunächst eingleisig angelegt werden, wobei ein späterer zweigleisiger Ausbau bei allen Brücken und Tunneln bereits berücksichtigt werden musste. Erst bei Überschreiten eines Rohertrages von 120.000 Gulden pro Meile während zweier aufeinanderfolgender Jahre durfte die Staatsverwaltung den Bau eines zweiten Gleises fordern.[2]

Bahnhof Chrudim (2007)
Bahnhof Chrudim (2007)

Am 1. Juni 1871 wurde die Strecke eröffnet.

Im Fahrplan von 1900 verkehrten drei Zugpaare über die Gesamtstrecke, die sämtlich über Rositz hinaus bis nach Liebau an der preußischen Landesgrenze durchgebunden waren. Weitere Züge verkehrten auf Teilstrecken.[3]

Nach der Verstaatlichung der SNDVB ging die Strecke am 1. Januar 1908 an die k.k. österreichischen Staatsbahnen kkStB über. Nach dem Ersten Weltkrieg traten an deren Stelle die neugegründeten Tschechoslowakischen Staatsbahnen (ČSD).

Im Jahr 1952 musste infolge des Baues des Militärflugplatzes Pardubice die Strecke verlegt werden. Ein Teil der alten Trasse dient seitdem als Flughafen-Anschlussbahn.

Am 1. Januar 1993 ging die Strecke im Zuge der Auflösung der Tschechoslowakei an die neu gegründeten České dráhy (ČD) über.

Im Jahresfahrplan 2011 verkehren die Personenzüge in einem angenäherten Zweistundentakt, der insbesondere zwischen Chrudim und Pardubice durch weitere Fahrtmöglichkeiten ergänzt ist. Zweimal täglich verkehrt zudem ein Schnellzugpaar in der Relation Jihlava–Pardubice-Rosice nad Labem. Sie benötigen für die 92 Kilometer lange Strecke etwa eine Stunde und 50 Minuten, was einer mittleren Reisegeschwindigkeit von lediglich 50 km/h entspricht.[4]

Bahnhof Ždírec nad Doubravou, 2012
Bahnhof Ždírec nad Doubravou, 2012

Einzelnachweise

  1. Zdeněk Hudec u. a.: Atlas drah České republiky 2006–2007, 2. Auflage; Verlag Pavel Malkus, Praha, 2006, ISBN 80-87047-00-1
  2. Reichsgesetzblatt für das Kaiserthum Oesterreich vom 20. Oktober 1868
  3. Fahrplan 1900 der ÖNWB
  4. Jahresfahrplan 2011 der ČD – gültig ab 12. Dezember 2010
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Bahnstrecke Havlíčkův Brod–Pardubice
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