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Claudio Imhof

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Claudio Imhof Straßenradsport
Claudio Imhof mit seiner
Bronzemedaille bei der Bahn-EM 2015
Zur Person
Geburtsdatum 26. September 1990 (30 Jahre)
Nation SchweizSchweiz Schweiz
Disziplin Bahn / Strasse
Zum Team
Aktuelles Team Team Vorarlberg Santic
Funktion Fahrer
Wichtigste Erfolge
UEC-Straßen-Europameisterschaften
2020
– Mixed-Staffel
UCI-Bahn-Weltmeisterschaften
2016
– Scratch
Europaspiele
2019
– Mannschaftsverfolgung
UEC-Bahn-Europameisterschaften
2015
– Punktefahren
Letzte Aktualisierung: 7. Mai 2020

Claudio Imhof (* 26. September 1990 in Scherzingen) ist ein Schweizer Radrennfahrer.

Sportliche Karriere

Im Jahre 2006 wurde Claudio Imhof Zweiter der Schweizer Meisterschaften im Strassenrennen der Jugend. Anschliessend verlegte er seinen Schwerpunkt auf die Bahn und entwickelte sich dort zu einem vielseitigen Fahrer. 2008 war ein besonders erfolgreiches Jahr für ihn: Bei den Junioren-Bahn-Weltmeisterschaften in Kapstadt belegte er den dritten Platz im Omnium, bei den Junioren-Europameisterschaften in Pruszków errang er den Titel im Scratch, und gemeinsam mit Silvan Dillier gewann er den UIV-Cup, den Nachwuchswettbewerb für Sechstagefahrer, in Zürich.

2009 wurde Imhof Schweizer Meister in der Mannschaftsverfolgung, gemeinsam mit Franco Marvulli, Alexander Aeschbach und Bernhard Oberholzer. Im Januar 2011 belegte Claudio Imhof beim Weltcuprennen in Peking den dritten Platz im Punktefahren. Bei den UEC-Bahn-Europameisterschaften 2011 in Apeldoorn errang er nach längerer Verletzungspause die Silbermedaille im Zweier-Mannschaftsfahren, gemeinsam mit Cyrille Thièry. Bei den heimischen UEC-Bahn-Europameisterschaften 2015 in Grenchen holte er Bronze im Punktefahren. Wenige Monate später, im März 2016, wurde Claudio Imhof in London bei den Bahn-Weltmeisterschaften Dritter im Scratch. Bei den UEC-Bahn-Europameisterschaften 2018 in Glasgow holte Imhof zwei Medaillen, Bronze in der Einerverfolgung sowie mit Cyrille Thièry, Frank Pasche, Stefan Bissegger und Théry Schir Silber in der Mannschaftsverfolgung.

Im Januar 2019 gewann er beim Lauf des Bahnweltcups im neuseeländischen Cambridge das Omnium. Zudem stellte dort der Schweizer Vierer mit Imhof in seinen Reihen mit 3:54,858 Minuten einen neuen Schweizer Rekord auf. Im Juni errang der Schweizer Bahnvierer mit Imhof, Schir, Lukas Rüegg und Robin Froidevaux Bronze bei den European Games in Minsk.[1]

Am 18. September 2020 stellte Claudio Imhof im Tissot Velodrome in Grenchen mit 52,116 Kilometer einen neuen Schweizer Stundenrekord auf und verbesserte damit die bisherige Marke von Marc Dubois aus dem Jahre 2017 um rund 3,8 Kilometer.[2]

Erfolge

Bahn

2008
  • Europameister – Scratch (Junioren)
  • Weltmeisterschaft – Madison (mit Silvan Dillier)
2009
2011
  • Europameisterschaft – Madison (mit Cyrille Thièry)
  • Schweizer Meister – Madison (mit Silvan Dillier)
2013
2015
2016
  • Weltmeisterschaft – Scratch
  • Schweizer Meister – Steherrennen (hinter Robert Buchmann)
  • Schweizer Meister – Einerverfolgung
2017
2018
2019
2020

Straße

2019
2020

Teams

Einzelnachweise

  1. Rüegg und Selenati holen Bronze. In: zueriost.ch. 28. Juni 2019, abgerufen am 7. Mai 2020.
  2. Claudio Imhof mit Schweizer Stundenrekord. In: bote.ch. 18. September 2020, abgerufen am 20. September 2020.
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