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Eckenhof

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Siehe auch: Eckhof bzw. Eggenhof.
Eckenhof
Gemeinde Gerhardshofen
Koordinaten: 49° 37′ 45″ N, 10° 40′ 55″ O
Höhe: 280 m ü. NHN
Einwohner: 11 (7. Dez. 2016)[1]
Postleitzahl: 91466
Vorwahl: 09163

Eckenhof ist ein Ortsteil der Gemeinde Gerhardshofen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim in Mittelfranken.

Geografie

Die Einöde liegt an der Aisch und an einem namenlosen Bach, der dort als linker Zufluss in die Aisch mündet.[2]

Geschichte

Der Ort wird 1345 als „Ekkenhofen“ erstmals urkundlich erwähnt.[3] Seit 1506 gehörte ein Hof der Reichsstadt Nürnberg.[4]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Eckenhof 3 Haushalte. Das Hochgericht und die Dorf- und Gemeindeherrschaft übte das brandenburg-bayreuthische Kasten- und Jurisdiktionsamt Dachsbach aus. Die einzelnen Anwesen unterstanden unterschiedlichen Grundherren: 1 Anwesen dem Klosteramt Birkenfeld und 2 Anwesen dem Landesalmosenamt der Reichsstadt Nürnberg.[5]

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Eckenhof dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Gutenstetten zugeordnet, ab 1813 gehörte es der Ruralgemeinde Pahres an. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde es nach Gerhardshofen umgemeindet.[6]

Ehemaliges Baudenkmal

  • Haus Nr. 59: Zweigeschossiges Walmdachhaus des 18./19. Jh., unbewohnt. Erdgeschoss gemauert. Obergeschoss verputztes Fachwerk. Gurtband an der Südseite.[7]

Einwohnerentwicklung

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987 002016
Einwohner 27 22 17 21 20 17 18 23 12 10 9 11
Häuser[8] 5 5 3 3 3 3 3 2
Quelle [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [1]

Religion

Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch. Die Bewohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Peter (Gerhardshofen) gepfarrt.

Verkehr

Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Gerhardshofen bzw. nach Rappoldshofen.

Literatur

Einzelnachweise

  1. a b Einwohnerzahlen auf der Website gerhardshofen.de
  2. Eckenhof im BayernAtlas
  3. H. Sponholz (Hrsg.), S. 97.
  4. Ortsteile auf der Website gerhardshofen.de
  5. H. H. Hofmann, S. 92.
  6. H. H. Hofmann, S. 185.
  7. R. Strobel, S. 59. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt ggf. abgerissen.
  8. Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840, 1852 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude.
  9. Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 20 (Digitalisat).
  10. Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 198 (Digitalisat).
  11. Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1056, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  12. Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen von 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1221, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  13. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1155 (Digitalisat).
  14. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1228 (Digitalisat).
  15. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1266 (Digitalisat).
  16. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, Abschnitt II, Sp. 1097 (Digitalisat).
  17. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, Abschnitt II, Sp. 804 (Digitalisat).
  18. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, S. 175 (Digitalisat).
  19. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, S. 339 (Digitalisat).
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