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Elisabeth Brockmann

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Elisabeth Brockmann (* 11. August 1955, in Unna) ist eine deutsche Künstlerin und Autorin.

Leben

Brockmann studierte von 1974 bis 1981 Malerei bei Gerhard Richter an der Kunstakademie Düsseldorf. 1998 hatte sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Sie stellt vorwiegend in Deutschland aus, aber auch in Warschau, Paris und Linz. Ihre Arbeiten werden in privaten und öffentlichen Räumen präsentiert sowie für Bühneninszenierungen genutzt. Brockmann lebt und arbeitet in Düsseldorf.

Werk

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Nach frühen malerischen Arbeiten, Fotocollagen und eigenen Texten konzentrierte sich Brockmann zunehmend auf die Fotografie. Wiederkehrendes Thema ihrer fotografischen Arbeiten ist das Spiel mit Licht und Transparenz. Folgerichtig ist in diesem Sinn ihre Arbeit mit Leuchtkästen, einem auch in der Werbung eingesetzten Mittel, welches nach dem Prinzip des Leuchttisches funktioniert. Die Künstlerin gestaltete damit verschiedene kleinere Arbeiten sowie Kunst-am-Bau-Projekte, die sie unter anderem in der Olympia-Schwimmhalle München, am Dresdner Albertinum und in der Stadt Friedberg realisierte. Die weithin leuchtende Farbigkeit lässt ihre Leuchtkastenbilder spektakulär wirken und nimmt ihnen zugleich jede Materialität. Bei ihren Werken im öffentlichen Raum stehen Inszenierung, Durchdringung und Illusion im Vordergrund, wenn zum Beispiel alle Fenster der Front eines mehrstöckigen Ausstellungshauses zu einer intensiv blickenden Augenpartie verdichtet werden. Weiterhin thematisiert sie Überhöhung und Künstlichkeit in der Darstellung menschlicher Gesichter, indem sie Puppenköpfe oder gemalte ikonische Gesichter der christlichen Religion zum Motiv macht. Unter dem Titel GOLD entstanden später Fotografien, die auf Tuch oder Edelstahl gedruckt sind. Jenes Leuchten, welches die Künstlerin früher durch eine Lichtquelle jenseits des Bildes erzeugte, ist damit in das Bild hinein verlegt. Formal werden lichtdurchlässige, reflektierende oder lichtbrechende Schichten gezeigt: Wasser, Himmel, Wolken und Prismen. Die innerhalb natürlicher Formationen auftauchenden Prismen legen eine spezifische Lichtmetaphorik nahe.

Ausstellungen

  • 2018: Collumina - Internationales Licht Kunst Projekt Köln mit Rafram Chaddad, Cuppetelli and Mendoza, Hartung | Trenz, Sonia Kallel, Diane Landry, Ken Matzubara, Anna Rosa Rupp, Christine Sciulli, Tilen Sepic, Kurt Laurenz Theinert und Lukas Pearse. Standorte sind u. a. das Museum für Angewandte Kunst Köln und das Imhoff-Schokoladenmuseum. Die künstlerische Leitung liegt bei Bettina Pelz.[1]

Publikationen

Literatur (Auswahl)

  • Hans-Jürgen Buderer: Elisabeth Brockmann – von der Erotik des Sehens und dem Wissen vom Gesehenwerden. In: Mannheimer Geschichtsblätter, 13-14/2006-07, S. 54–63.
  • Stefan Trescher: Light boxes = Leuchtkastenkunst. Verlag für moderne Kunst, Nürnberg 1999, ISBN 978-3-933096-23-4.
  • Alice Arnold-Becker, Hans-Jürgen Buderer: Glück. Stadt Friedberg, 2014.

Einzelnachweise

  1. collumina.de: Programm. URL http://collumina.de/kalender/ 11. März 2018
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Elisabeth Brockmann
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