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Fussel de Grialëces

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Fussel de Grialëces

Verlauf im Zirbelwald

Daten
Lage Südtirol, Italien
Flusssystem Etsch
Abfluss über Annabach → Grödner Bach → Eisack → Etsch → Adriatisches Meer
Quelle Schienboden, Eures de Bredles
46° 36′ 36″ N, 11° 43′ 10″ O
Quellhöhe ca. 2120 m s.l.m.
Mündung Cuecenes-BachKoordinaten: 46° 36′ 0″ N, 11° 42′ 24″ O
46° 36′ 0″ N, 11° 42′ 24″ O
Mündungshöhe 1823 m
Höhenunterschied ca. 297 m

Der Fussel de Grialëces ist ein Bergbach im Naturpark Puez-Geisler.

Er entsteht durch drei Quellen am Schienboden und an den Eures de Bredles in der Innerraschötz auf 2.200 m Höhe. Der gesamte Verlauf ist in unbewohntem Gebiet, bestehend aus Weide und vorwiegend Zirbelkiefer- und Fichtenwald. Geologisch ist das Flussbett im Grödner Sandstein und Porphyr.

Schon in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Verlauf mit 13 Wehren aus den vor Ort reichlich vorkommenden Porphysteinblöcken verbaut. Teilweise besteht die Verbauung auch aus einem seitlichen Schutzwall aus Baumstämmen. Der Wildbach mündet in den Bach Ruf de Cuecenes in der Nähe der Reste eines alten Kalkofens, auf Ladinisch Ciaucëia genannt. Der Cuecenes-Bach fließt schließlich in den Annabach, einen Nebenfluss des Grödner Baches.

  • Oberer Lauf an den Grödner Sandsteinschichten
    Oberer Lauf an den Grödner Sandsteinschichten
  • Weg zur Brogles-Alm
    Weg zur Brogles-Alm
  • Mündung in den Ruf de Cuecenes
    Mündung in den Ruf de Cuecenes

Literatur

  • Frieda Piazza. Ruf de Grialëces aus Calender de Gherdeina 1994, Union di Ladins de Gherdëina (Hrsg.) 1993. S. 143
  • Anonym (Josef Kostner): Planta de Resciesa. Calënder de Gherdëina 1960, Union di Ladins, St. Ulrich 1959, S. 111.
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Fussel de Grialëces
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