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Heiligkreuzkapelle Raschötz

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Die Heiligkreuzkapelle Raschötz
Die Heiligkreuzkapelle Raschötz
Einweihungsfeier der renovierten Raschötzer Kapelle über St. Ulrich in Gröden
Einweihungsfeier der renovierten Raschötzer Kapelle über St. Ulrich in Gröden

Die Heiligkreuzkapelle Raschötz in St. Ulrich in Gröden ist eine Bergkapelle auf der Raschötzer Alm.

Geschichte

In einem Schreiben an das Konsistorium in Brixen berichtete der Kurat von Villnöß Christoph Karl Schenk 1746 von einem großen, wundertätigen Kruzifix auf Raschötz. 1752 wurde auf Anregung des Kuraten Dominikus Pineider eine erste Kapelle am Platz des Raschötzer Kreuzes von der Bevölkerung aus St. Ulrich erbaut. Diese wurde jedoch bald durch Blitzschlag zerstört.

1755 ließ der wohlhabende Jakob Christoph von Ingram aus Lajen die heute bestehende Kapelle errichten. Am 24. November 1789 berichtete Josef Sebastian Aichner, Pfleger des Gerichtes Gufidaun, dass die infolge der Josefinischen Reformen gesperrte Kapelle von der Bevölkerung wieder geöffnet worden sei. 1846 wurde die Kapelle dank des Beitrages von Marianna Moroder-Purger aus einer reichen Kaufleutefamilie von St. Ulrich einer umfassenden Restaurierung unterzogen.

1885 wurde die durch die hochalpine Witterung stark beschädigte Kapelle vom Deutschen und Österreichischen Alpenverein restauriert. 1956 wurde die Kapelle grundlegend erneuert und als Schutzmaßnahme gegen das Weidevieh mit einem Zaun versehen.

Am 9. Juli 2012 wurde die Kapelle als Baudenkmal geschützt.[1] Am 16. September 2012 wurde die durch die Schützenkompanien in St. Ulrich und Lajen erneut restaurierte Kapelle vom Alt-Abt des Klosters Neustift Chrysostomus Giner eingeweiht.[2]

Innenraum

Das große Kruzifix im Inneren aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammt aus der Vinazer-Schule.

  • Das Innere der Kapelle vor der Restaurierung 2012
    Das Innere der Kapelle vor der Restaurierung 2012
  • Blick zum Altar der renovierten Kapelle
    Blick zum Altar der renovierten Kapelle
  • Blick zum Eingang der renovierten Kapelle
    Blick zum Eingang der renovierten Kapelle

Literatur

  • Toni Sotriffer: L Crist y la Capela de Resciesa. In: La Usc di Ladins, 35, 2012, S. 16 (ladinisch)
  • Ulrike Mayerhofer: Festa de benediscion dla capela de Resciesa. In: Union of the Ladins de Gherdëina (Hrsg.): Calënder de Gherdëina 2013. Januar, S. 174.

Einzelnachweise

  1. Beschluss der Landesregierung (BLR-LAB 1051)
  2. UK: 'Festa per la capela de Resciesa
.'La Usc di Ladins. St. Ulrich in Gröden, Nr. 37, 21. September 2012
  • Eintrag im Monumentbrowser auf der Website des Südtiroler Landesdenkmalamts

Koordinaten: 46° 36′ 2,6″ N, 11° 39′ 15,1″ O

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Heiligkreuzkapelle Raschötz
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