Ingolstadt

Großstadt an der Donau in Bayern, Deutschland / aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ingolstadt ist eine kreisfreie Großstadt an der Donau in Oberbayern mit 139.553 Einwohnern (Stand: 30. Juni 2022).[4] Im Großraum leben rund eine halbe Million Menschen.[5] Ingolstadt ist nach München die zweitgrößte Stadt Oberbayerns und nach München, Nürnberg, Augsburg und Regensburg die fünftgrößte Stadt Bayerns.[6] Die Stadt überschritt 1989 die Marke von 100.000 Einwohnern und zählt seitdem zu den Großstädten in Deutschland. Ingolstadt ist nach Regensburg die zweitgrößte bundesdeutsche Stadt an der Donau.

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Wappen Deutschlandkarte

Basisdaten
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Höhe: 374 m ü. NHN
Fläche: 133,35 km2
Einwohner: 138.016 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 1035 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 85049–85057
Vorwahlen: 0841, 08450, 08424, 08458, 08459Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: IN
Gemeindeschlüssel: 09 1 61 000
Stadtgliederung: 12 Stadtbezirke mit 61 Unterbezirken
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 2
85049 Ingolstadt
Website: www.ingolstadt.de
Oberbürgermeister: Christian Scharpf[2][3] (SPD)
Lage der Stadt Ingolstadt in Bayern
Hof
Karte
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Rathausplatz mit Altem Rathaus, Pfeifturm, Turm der Moritzkirche und Teil des Neuen Rathauses (Mai 2007)
Kreuztor

Die Ersterwähnung erfolgte 806. Im späten Mittelalter war die Stadt neben München, Landshut und Straubing eine der Hauptstädte der bayerischen Teilherzogtümer, was sich in der Architektur widerspiegelt. Ingolstadt wurde dann am 13. März 1472 Sitz der ersten Universität in Bayern, die sich später als Zentrum der Gegenreformation profilierte. Hier gründete sich 1776 auch der freidenkerische Illuminatenorden. Für gut 400 Jahre war die Stadt zudem bayerische Landesfestung. Die historische Altstadt ist im Wesentlichen erhalten.

In der Stadt existieren zwei Hochschulen. Der Ort ist eines der drei Regionalzentren in Bayern.[7] Die Stadt ist überwiegend vom verarbeitenden Gewerbe, wie etwa dem Automobil- und Maschinenbau, geprägt. Die Arbeitslosenquote lag im Februar 2022 bei 3,3 %.[8]