Jahrbuch z’Rieche

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Das Jahrbuch z’Rieche (schweizerdeutsch für Jahrbuch in Riehen) ist das seit 1961 jährlich mit wechselnden Untertiteln erscheinende Jahrbuch der Gemeinde Riehen. Vorbild war das seit 1875 bestehende Basler Stadtbuch. Initiant war der Verleger Theo Schudel; der erste Herausgeber war der Verkehrsverein Riehen. Ziel war es, Alteingesessenen und Zuzügern die Gemeinde Riehen und deren Geschichte näher zu bringen und damit gleichzeitig den Zusammenhalt in der damals stark wachsenden Bevölkerung zu stärken.

Das Jahrbuch z’Rieche umfasst Beiträge zu aktuellen Themen und historische Aufsätze sowie eine Chronik des abgelaufenen Jahres, die nach Bereichen gegliedert ist. Zeitweise wurden auch Belletristik und Schüleraufsätze veröffentlicht.

Seit 1989 wird das Jahrbuch von einer von der Gemeinde Riehen getragenen Stiftung herausgegeben, die 1996 zusätzlich zum Jahrbuch auch die historische Untersuchung «Fast täglich kamen Flüchtlinge». Riehen und Bettingen – zwei Schweizer Grenzdörfer in der Kriegszeit: Erinnerungen an die Jahre 1933–1948 von Lukrezia Seiler und Jean-Claude Wacker verlegte und später neu auflegte. Präsident der Stiftung ist seit 2019 Felix Werner. Seit 2011 sind die Jahrbücher ohne Bilder und ohne Chronik bis auf die letzten Jahrgänge auch online zugänglich. Das Jahrbuch z’Rieche wird heute vom Friedrich Reinhardt Verlag vertrieben.