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Lauri Asikainen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Lauri Asikainen Nordische Kombination Skispringen
Nation FinnlandFinnland Finnland
Geburtstag 28. Mai 1989 (31 Jahre)
Geburtsort Savonlinna, Finnland
Größe 172 cm
Gewicht 63 kg
Beruf Student
Karriere
Disziplin Nordische Kombination
Skispringen
Verein Kuusamon Erae-Veikot
Nationalkader seit 2005
Status aktiv
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen (Springen) 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Nationale Medaillen (Springen) 2 × Gold 3 × Silber 1 × Bronze
 Nordische Junioren-Ski-WM
Bronze 2007 Planica Mannschaft (Springen)
Finnische Meisterschaften
Silber 2011 Jyväskylä Mannschaft
Gold 2012 Lahti Mannschaft
Gold 2013 Lahti Großschanze
Bronze 2013 Jyväskylä Normalschanze
Silber 2015 Ruka Großschanze
Silber 2018 Lahti Großschanze
Nordische Kombination

Debüt im Weltcup 29. November 2008
Gesamtweltcup 57. (2008/09)
Sprintweltcup 06. (2006/07)
Skispringen

Debüt im Weltcup 25. November 2012
Pers. Bestweite 196,0 m (Planica 2015)
Gesamtweltcup 30. (2014/15)
Skiflug-Weltcup 51. (2014/15)
Vierschanzentournee 33. (2012/13)
Sommer-Grand-Prix 31. (2014)
letzte Änderung: 6. Januar 2015

Lauri Asikainen (* 28. Mai 1989 in Savonlinna, Finnland) ist ein finnischer Skisportler, der anfangs in der Nordischen Kombination aktiv war und heute als Skispringer startet.

Werdegang

Asikainen startete erstmals am 12. März 2005 im B-Weltcup der Nordischen Kombinierer, konnte aber kaum nennenswerte Erfolge erzielen. Bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2007 in Tarvisio, Italien nahm er neben den Wettbewerben in der Nordischen Kombination auch am in Planica ausgetragenen Skisprungwettbewerb als Springer für das finnische Team teil und belegte am Ende auf der Normalschanze den 3. Platz. In den Wettbewerben der Nordischen Kombination wurde er im Wettkampf nach der Gundersen-Methode 29. bzw. im Sprint 17. und belegte mit dem finnischen Team den 6. Platz. Die Teilnahme am Skisprung-Wettbewerb war die einzige, die er mit dem finnischen Team bestritt.

Am 29. November 2008 bestritt Asikainen seinen ersten A-Weltcup in Kuusamo und beendete diesen auf Platz 43. Er erreichte in der Kombination meist nur Top40-Platzierungen, wobei er zumeist im Skispringen besser abschnitt und später im Langlauf Plätze verlor.

Bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2009 konnte er im ersten Wettkampf (HS100/5 km) den 26. Platz erringen und im zweiten Wettkampf (HS100/10 km) den 23. Platz. Mit dem Team kam er auf den 10. Platz. Im selben Jahr wurde er auch bei der Nordischen Ski-WM eingesetzt. Hier erreichte er einen 47. Platz im Massenstart (HS134/10 km) sowie einen 33. Platz im Gundersen-Wettkampf mit Sprung von der HS100 und einen achten Platz im Teamwettkampf mit Sprung von der HS134, gemeinsam mit Jaakko Tallus, Jim Härtull und Janne Ryynänen.

Im Sommer 2010 startete Asikainen erstmals bei Continental Cup-Wettkämpfen der Spezialspringer, nachdem er im Frühjahr desselben Jahres in seinem Facebook-Profil den Wechsel bekannt gegeben hatte. Dabei kam er jedoch nur in Wisła als 27. in den 2. Durchgang. Im Winter startete Asikainen ausschließlich im Continental Cup, erreichte jedoch nie den 2. Durchgang. Bei den Estnischen Meisterschaften im Skispringen 2011 durfte er als Gast teilnehmen und belegte den dritten Platz. Beim Sommerspringen am 22. September 2012 in Klingenthal konnte er als Zweiter hinter Wolfgang Loitzl seine erste Podiumsplatzierung im Continental Cup der Spezialspringer erreichen.[1] Am 25. November 2012 debütierte er im norwegischen Lillehammer im Skisprung-Weltcup, schied jedoch als 39. bereits im ersten Durchgang aus. Am folgenden Wochenende konnte er im heimischen Kuusamo als 23. dann seine ersten acht Weltcuppunkte erreichen.

Asikainen hielt von 2007 bis 2010 den Schanzenrekord von 100 m auf dem Paradiskullen (K90) im schwedischen Örnsköldsvik.

Statistik

Skispringen

Weltcup-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2012/13 46. 50
2013/14 53. 077
2014/15 30. 157
2015/16 48. 042

Grand-Prix-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2013 67. 18
2014 31. 78
2015 37. 65

Einzelnachweise

  1. „Wolfgang Loitzl dominiert in Klingenthal“ bei www.berkutschi.com, abgerufen am 22. September 2012.
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