Leichtathletik-Europameisterschaften 2018/Speerwurf der Männer - Wikiwand
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Leichtathletik-Europameisterschaften 2018/Speerwurf der Männer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Disziplin Speerwurf der Männer
Stadt DeutschlandDeutschland Berlin
Ort Olympiastadion Berlin
Teilnehmer 28 Athleten aus 18 Ländern
Wettkampfphase 8. August 2018 (Qualifikation)
9. August 2018 (Finale)
Medaillengewinner
Gold
Thomas Röhler (DeutschlandDeutschland GER)
Silber
Andreas Hofmann (DeutschlandDeutschland GER)
Bronze
Magnus Kirt (EstlandEstland EST)

Der Speerwurf der Männer bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 2018 fand am 8. und am 9. August im Olympiastadion in der deutschen Hauptstadt Berlin statt.

In diesem Wettbewerb gab es einen deutschen Doppelsieg. Europameister wurde Thomas Röhler. Die Silbermedaille gewann Andreas Hofmann. Bronze ging an den Esten Magnus Kirt.

Rekorde

Weltrekord TschechienTschechien Jan Železný 98,48 m Jena, Deutschland 25. Mai 1996
Europarekord
Meisterschaftsrekord Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Steve Backley 89,72 m EM in Budapest, Ungarn 23. August 1998

Qualifikation

Der Este Tanel Laanmäe schied mit 78,13 m in der Qualifikation aus
Der Este Tanel Laanmäe schied mit 78,13 m in der Qualifikation aus
76,74 m reichten dem Finnen Oliver Helander nicht für die Finalteilnahme
76,74 m reichten dem Finnen Oliver Helander nicht für die Finalteilnahme
72,09 m waren für den Schweden Jiannis Smalios deutlich zu wenig, um im Finale dabei zu sein
72,09 m waren für den Schweden Jiannis Smalios deutlich zu wenig, um im Finale dabei zu sein

Die Athleten traten zu einer Qualifikationsrunde in zwei Gruppen an. Die Qualifikationsweite für das direkte Erreichen des Finales betrug 82,00 m. Da nur sechs Werfer diese geforderte Weite übertrafen – hellblau unterlegt, wurde das Finalfeld mit den nachfolgend besten Werfern beider Gruppen auf insgesamt zwölf Sportler aufgefüllt – hellgrün unterlegt. So reichten schließlich 79,74 m aus, um im Finale dabei zu sein.

Gruppe A

8. August 2018, 13:00 Uhr MESZ

Platz Athlet Land 1. Versuch 2. Versuch 3. Versuch Weite (m)
1 Marcin Krukowski PolenPolen Polen 84,35 84,35 SB
2 Andreas Hofmann DeutschlandDeutschland Deutschland 82,36 82,36
3 Rolands Štrobinders LettlandLettland Lettland 76,00 81,93 78,07 81,93
4 Edis Matusevičius LitauenLitauen Litauen 79,45 79,49 81,08 81,08
5 Antti Ruuskanen FinnlandFinnland Finnland x 77,40 79,93 79,93
6 Petr Frydrych TschechienTschechien Tschechien 77,02 74,55 79,74 79,74
7 Gatis Čakšs LettlandLettland Lettland 78,13 x 75,94 78,13
8 Tanel Laanmäe EstlandEstland Estland 77,21 x x 77,21
9 Alexandru Novac RumänienRumänien Rumänien 72,81 x 76,44 76,44
10 Vedran Samac SerbienSerbien Serbien x 75,89 75,67 75,89
11 Jurij Kuschniruk UkraineUkraine Ukraine 72,17 71,36 73,79 73,79
12 Nicolás Quijera SpanienSpanien Spanien 73,27 x 71,04 73,27
13 Roberto Bertolini ItalienItalien Italien 71,94 71,64 x 71,94
14 Dejan Mileusnić Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 67,16 x x 67,16

Gruppe B

8. August 2018, 14:25 Uhr MESZ

Platz Athlet Land 1. Versuch 2. Versuch 3. Versuch Weite (m)
1 Johannes Vetter DeutschlandDeutschland Deutschland 87,39 87,39
2 Thomas Röhler DeutschlandDeutschland Deutschland x 78,95 85,47 85,47
3 Cyprian Mrzygłód PolenPolen Polen 80,52 83,85 83,85 PB
4 Magnus Kirt EstlandEstland Estland 83,15 83,15
5 Andrian Mardare Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau 78,63 80,46 80,31 80,46
6 Jakub Vadlejch TschechienTschechien Tschechien x 80,28 x 80,28
7 Patriks Gailums LettlandLettland Lettland 78,10 x 75,79 78,10 SB
8 Oliver Helander FinnlandFinnland Finnland x x 76,64 76,64
9 Jaroslav Jílek TschechienTschechien Tschechien 75,83 75,80 73,06 75,83
10 Sindri Hrafn Guðmundsson IslandIsland Island 72,40 74,91 74,13 74,91
11 Bartosz Osewski PolenPolen Polen 73,56 73,37 74,80 74,80
12 Pawel Mjaleschka WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 73,55 x x 73,55
13 Jiannis Smalios SchwedenSchweden Schweden x 68,61 72,09 72,09
14 Norbert Rivasz-Tóth UngarnUngarn Ungarn x x 69,94 69,94

Finale

9. August 2018, 20:22 Uhr MESZ

Zu den Favoriten gehörten unter anderem die drei deutschen Teilnehmer. Johannes Vetter trat als amtierender Weltmeister an und hatte in der Qualifikation mit der größten Weite überzeugt. Thomas Röhler war der Olympiasieger von 2016 und Andreas Hofmann hatte in dieser Saison bereits ausgezeichnete Ergebnisse erzielt. Darüber hinaus waren der tschechische Vizeweltmeister von 2017 und Weltmeister von 2013 Jakub Vadlejch, sein Landsmann Petr Frydrych als WM-Dritter von 2017, der finnische Europameister von 2014 Antti Ruuskanen sowie der Pole Marcin Krukowski mit der drittbesten Qualifikationsweite stark einzuschätzen.

Nach dem ersten Durchgang führte etwas überraschend der Este Magnus Kirt, der 85,96 m erzielt hatte, vor Hofmann mit 85,61 m. In Runde zwei übernahm Röhler mit einem Wurf auf 88,02 m die Führung. Hofmann steigerte sich auf 87,60 m und blieb damit Zweiter. Röhler verbesserte sich im nächsten Durchgang auf 89,47 m. Krukowski warf 84,55 m und war damit Vierter hinter Kirt. Vetter, der Probleme hatte, seine Leistungsmöglichkeiten abzurufen, lag mit 82,59 m auf Platz fünf.

In den drei Finaldurchgängen der besten acht Werfer gab es nur noch kleinere Veränderungen. Ruuskanen verbesserte sich mit 81,70 m auf Rang sechs. Vetter steigerte seine beste Weite auf 83,27 m, was an seiner Position jedoch nichts änderte. So wurde Thomas Röhler nach seinem Olympiasieg 2016 nun auch Europameister. Andreas Hofmann gewann die Silbermedaille vor Magnus Kirt und Marcin Krukowski. Weltmeister Johannes Vetter belegte Rang fünf vor dem Europameister von 2014 Antti Ruuskanen.

Platz Athlet Land 1. Versuch 2. Versuch 3. Versuch 4. Versuch 5. Versuch 6. Versuch Weite (m)
Thomas Röhler DeutschlandDeutschland Deutschland x 88,02 89,47 87,58 87,90 89,47
Andreas Hofmann DeutschlandDeutschland Deutschland 85,61 87,60 x x x 85,48 87,60
Magnus Kirt EstlandEstland Estland 85,96 x 82,84 81,67 82,46 84,81 85,96
4 Marcin Krukowski PolenPolen Polen 77,83 76,04 84,55 83,28 82,84 x 84,55 SB
5 Johannes Vetter DeutschlandDeutschland Deutschland x 82,59 81,51 x 83,27 80,01 83,27
6 Antti Ruuskanen FinnlandFinnland Finnland 80,13 x 80,38 x 81,70 x 81,70
7 Andrian Mardare Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau 81,54 x 80,41 x 80,33 x 81,54
8 Jakub Vadlejch TschechienTschechien Tschechien 80,64 x x x x x 80,64
9 Cyprian Mrzygłód PolenPolen Polen 76,97 78,21 80,20 nicht im Finale der
besten acht Werfer
80,20
10 Edis Matusevičius LitauenLitauen Litauen 77,64 76,66 x 77,64
11 Rolands Štrobinders LettlandLettland Lettland 75,76 76,59 x 76,59
12 Petr Frydrych TschechienTschechien Tschechien 72,79 x x 72,79
  • Europameister Thomas Röhler, Deutschland
    Europameister Thomas Röhler, Deutschland
  • Vizeeuropameister Andreas Hofmann, Deutschland
    Vizeeuropameister Andreas Hofmann, Deutschland
  • Der Pole Marcin Krukowski kam auf den vierten Platz
    Der Pole Marcin Krukowski kam auf den vierten Platz
  • Rang fünf für Weltmeister Johannes Vetter aus Deutschland
    Rang fünf für Weltmeister Johannes Vetter aus Deutschland
  • Der Finne Antti Ruuskanen belegte Rang sechs
    Der Finne Antti Ruuskanen belegte Rang sechs
  • Der tschechische Vizeweltmeister Jakub Vadlejch erreichte den achten Platz
    Der tschechische Vizeweltmeister Jakub Vadlejch erreichte den achten Platz
  • Der Lette Rolands Štrobinders wurde Elfter
    Der Lette Rolands Štrobinders wurde Elfter
  • Petr Frydrych aus Tschechien belegte Rang zwölf
    Petr Frydrych aus Tschechien belegte Rang zwölf

Weblinks und Quellen

Video

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