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Lidia Trettel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Lidia Trettel Snowboard
Nation ItalienItalien Italien
Geburtstag 5. April 1973 (47 Jahre)
Geburtsort Cavalese, Italien
Größe 154 cm
Gewicht 47 kg
Karriere
Disziplin Riesenslalom
Parallelslalom
Parallelriesenslalom
Verein ASD Cauriol
Nationalkader seit 1995
Status zurückgetreten
Karriereende 2006
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Snowboard-WM 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Nationale Meisterschaften 0 × Gold 3 × Silber 1 × Bronze
 Olympische Winterspiele
Bronze 2002 Park City Parallel-Riesenslalom
 Snowboard-Weltmeisterschaften
Silber 1999 Berchtesgaden Riesenslalom
Platzierungen
Weltcup
 Debüt im Weltcup 21. November 1995
 Weltcupsiege 05 (Details)
 Gesamtweltcup 08. (1997/98)
 Parallel-Weltcup 13. (1999/00, 2001/02)
 Snowboardcross-Weltcup 17. (1996/97)
 PGS-Weltcup 12. (2001/02)
 GS-Weltcup 03. (1997/98)
 PSL-Weltcup 09. (2000/01)
 SL-Weltcup 11. (1997/98)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Parallel 3 3 1
 Sonst. Renndisziplinen 2 3 3
 

Lidia Trettel (* 5. April 1973 in Cavalese) ist eine ehemalige italienische Snowboarderin in den Disziplinen Riesenslalom, Parallelslalom sowie Parallelriesenslalom. Die Vizeweltmeisterin von 1999 gewann die Bronzemedaille im Parallelriesenslalom bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Park City.

Werdegang

Trettel, die für ASD Cauriol startete, gab ihr internationales Debüt bei einem FIS-Rennen am 12. März 1995 in Kitzbühel. Dabei gewann sie den Riesenslalom vor Ursula Fingerlos, ehe sie wenige Stunden später Dritte im Parallelslalom wurde. Ende November 1995 debütierte sie beim Riesenslalom in Zell am See im Snowboard-Weltcup, wo sie als Fünfzehnte direkt die Punkteränge erreichte. Etwas mehr als eine Woche später erreichte sie in Altenmarkt-Zauchensee als Dritte erstmals das Podest. Im Januar 1996 startete Trettel erstmals bei Snowboard-Weltmeisterschaften. Dabei belegte sie in Lienz den achten Rang im Riesenslalom sowie den 14. Platz im Parallelslalom. Ihre erste Saison im Weltcup beendete sie auf dem 19. Platz der Gesamtweltcupwertung.

Seit dem Winter 1996/97 gehörte Trettel zur absoluten Weltspitze im Snowboard. Besonders im Riesenslalom gehörte sie zu den besten Athletinnen, was unter anderem ihr erster Weltcup-Sieg im deutschen Lenggries Anfang 2017 belegt. Zudem konkurrierte Trettel in dieser Saison auch bei Wettbewerben im Snowboardcross, wo ihr bestes Resultat der achte Rang im Sun Peaks Resort darstellte. Bei den Snowboard-Weltmeisterschaften 1997 in Innichen trat sie jedoch nur in ihren Paradedisziplinen Riesenslalom sowie Parallelslalom an, wobei sie die Ränge 9 und 15 erreichte. Im Gesamtweltcup wurde sie Neunte, während sie in der Spezialwertung des Riesenslaloms als Vierte das Podium knapp verpasste. Dieses erreichte sie nach einem weiteren Weltcup-Sieg sowie Podestplatzierungen eine Saison später, als sie den Weltcup 1997/98 auf dem dritten Rang in der Riesenslalom-Wertung abschloss. Bei den Olympischen Winterspielen 1998 im japanischen Nagano belegte sie hinter Karine Ruby, Heidi Renoth und Brigitte Köck den vierten Platz im Riesenslalom, womit sie knapp die Medaillenränge verfehlte.

Im Winter 1998/99 gewann Trettel im schwedischen Tandådalen erstmals ein Weltcup-Rennen im Parallelslalom. Bei den Snowboard-Weltmeisterschaften 1999 in Berchtesgaden belegte sie in dieser Disziplin allerdings nur den zehnten Rang, wohingegen sie im Riesenslalom die Silbermedaille hinter ihrer Teamkollegin Margherita Parini gewann. Im Dezember 2000 gewann sie ihren fünften und letzten Weltcup-Sieg im Parallel-Riesenslalom in Ischgl. Ihr größter Erfolg der Karriere feierte sie allerdings bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Park City, wo sie als Dritte hinter Isabelle Blanc und Karine Ruby die Bronzemedaille im Parallel-Riesenslalom gewann. Ein Jahr später erzielte sie mit dem vierten Rang beim Parallel-Riesenslalom im Rahmen der Snowboard-Weltmeisterschaften 2003 in Kreischberg ihr nächstes Top-Ergebnis.

In den folgenden Jahren erreichte sie zwar durchaus immer wieder Platzierungen unter den besten Zehn, konnte jedoch nicht mehr konstant zur Weltelite aufschließen. Nach der Weltcup-Saison 2005/06 beendete Trettel ihre Karriere.

Erfolge

Weltcup-Siege im Einzel

Nr. Datum Ort Disziplin
01. 11. Januar 1997 DeutschlandDeutschland Lenggries Riesenslalom
02. 11. März 1998 SchwedenSchweden Tandådalen Riesenslalom
03. 20. November 1998 SchwedenSchweden Tandådalen Parallel-Riesenslalom
04. 19. Februar 1999 JapanJapan Naeba Parallel-Riesenslalom
05. 2. Dezember 2000 OsterreichÖsterreich Ischgl Parallel-Riesenslalom

Statistik

Teilnahmen an Olympischen Winterspielen

Jahr und Ort Riesenslalom Parallel-RS
JapanJapan 1998 Nagano 04.
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 2002 Park City 03.

Teilnahmen an Snowboard-Weltmeisterschaften

Jahr und Ort Riesenslalom Parallel-RS Parallelslalom
OsterreichÖsterreich 1996 Lienz 08. 14.
ItalienItalien 1997 Innichen 09. 15.
DeutschlandDeutschland 1999 Berchtesgaden 02. 08. 10.
ItalienItalien 2001 Madonna di Campiglio 10. 22. 20.
OsterreichÖsterreich 2003 Kreischberg 04. 12.
KanadaKanada 2005 Whistler 24. 39.

Weltcup-Gesamtplatzierungen

Saison Gesamtweltcup Parallel Riesenslalom
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
1995/96 19. 0265 18. 1320
1996/97 09. 0800 04. 5300
1997/98 08. 0768 03. 4610
1998/99 09. 0788 04. 5120
1999/00 24. 0352 13. 2500 24. 0716
2000/01 27. 0351 32. 0146
2001/02 13. 0750 14. 0180
2002/03 16. 2990
2003/04 16. 2995
2004/05 28. 1480
2005/06 79. 0811 30. 0811
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Lidia Trettel
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