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Lisa Buckwitz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Lisa Buckwitz Bobsport
Voller Name Lisa-Marie Buckwitz
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 2. Dezember 1994 (26 Jahre)
Geburtsort Berlin, Deutschland
Größe 176 cm
Karriere
Position Anschieberin, Pilotin
Verein SC Potsdam
Medaillenspiegel
Olympische Winterspiele 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
EM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
 Olympische Winterspiele
Gold 2018 Pyeongchang Zweierbob
 Bob-Weltmeisterschaften
Silber 2017 Königssee Teamwettbewerb
 Bob-Europameisterschaften
Silber 2018 Igls Zweierbob
 
Buckwitz mit Mariama Jamanka
Buckwitz mit Mariama Jamanka

Lisa-Marie Buckwitz (* 2. Dezember 1994 in Berlin) ist eine deutsche Bobsportlerin. Sie wurde 2018 Olympiasiegerin.

Buckwitz begann 2013 mit dem Bobsport, nachdem sie zuvor als Siebenkämpferin aktiv gewesen war[1] und für den SV Preußen Berlin auch an deutschen Jugendmeisterschaften teilgenommen hatte.[2] Seit 2014 gehört sie der deutschen Nationalmannschaft an. Buckwitz ist Sportsoldatin[3] und startet für den SC Potsdam.

2015 gewann Lisa Buckwitz als Anschieberin von Cathleen Martini ein Weltcup-Rennen in Königssee. Sie wurde im gleichen Jahr mit Miriam Wagner und 2016 mit Stephanie Schneider Junioren-Weltmeisterin. Bei der Weltmeisterschaft 2017 gewann Lisa Buckwitz im Teamwettbewerb Silber.

Anfang 2018 wurde Buckwitz von Bundestrainer René Spies der Pilotin Mariama Jamanka zugeteilt, deren bisherige Anschieberin Annika Drazek im Gegenzug Schneider zugeordnet wurde.[4] Mit Jamanka belegte sie bei der Europameisterschaft 2018 den zweiten Platz.

Bei den Olympischen Winterspielen 2018 wurde Buckwitz als Anschieberin von Mariama Jamanka überraschend Olympiasiegerin vor der Amerikanerin Elana Meyers Taylor.[5] Der eigentlich stärker eingeschätzte deutsche Bob mit Stephanie Schneider und Annika Drazek[6] landete auf dem vierten Platz.

Für den Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen 2018 wurde sie am 7. Juni 2018 mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.[7]

Nach den Olympischen Spielen 2018 machte sie eine Ausbildung zur Bob-Pilotin.[8]

Einzelnachweise

  1. Stephanie Baczyk: Porträt Bobfahrerin Lisa Buckwitz. (Nicht mehr online verfügbar.) rbb24, 14. September 2017, ehemals im Original; abgerufen am 21. Februar 2018.@1@2Vorlage:Toter Link/www.rbb24.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Lisa Marie Buckwitz. leichtathletik-datenbank.de, abgerufen am 21. Februar 2018.
  3. Tobias Gutsche: Rasante Entwicklung zur Olympionikin. Potsdamer Neueste Nachrichten, 7. Februar 2018, abgerufen am 25. Februar 2018.
  4. Felix Hackenbruch: Bob-Gold für die Hammerwerferin. Der Tagesspiegel, 21. Februar 2018, abgerufen am 21. Februar 2018.
  5. Sensationell: Olympia-Gold für Lisa Buckwitz aus Potsdam. Landessportbund Brandenburg e.V., abgerufen am 21. Februar 2018.
  6. Felix Hackenbruch: Bob-Gold für die Hammerwerferin. Der Tagesspiegel, 21. Februar 2018, abgerufen am 22. Februar 2018.
  7. Silbernes Lorbeerblatt und Verdienstorden. Bundespräsidialamt, 7. Juni 2018, abgerufen am 7. Juni 2018.
  8. Was macht eigentlich Lisa Buckwitz? In: Berchtesgadener Anzeiger. 2. Januar 2019, abgerufen am 16. Januar 2021.
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