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Liste der Äbtissinnen von Essen

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Die Äbtissinnen des Stifts Essen regierten das Frauenstift Essen vom Ende des 9. Jahrhunderts bis zu seiner Aufhebung im Jahre 1802. Das Stift wurde um 845 von einer Adelsgruppe um den späteren Hildesheimer Bischof Altfrid gegründet. Als Leiterinnen eines reichen Frauenstifts, das im 10. Jahrhundert eine einem Hauskloster der seinerzeit regierenden Liudolfinger vergleichbare Stellung hatte, waren sie ab etwa 1226 Reichsfürstinnen des Heiligen Römischen Reiches.

Die Aufstellung folgt der vom Essener Domkapitular Alfred Pothmann 1987 aufgestellten Liste. Aufgrund der dürftigen Quellenlage ist die Reihenfolge der Äbtissinnen zwischen 906 und 973 unsicher, nach Ansicht einiger Forscher (wie etwa Torsten Fremer), der diese Frage in der Einführung seiner Dissertation über Äbtissin Theophanu anreißt, amtierte Agana Anfang des 10. Jahrhunderts. Dem schließt sich die Forschung inzwischen zunehmend an.

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Äbtissinnen

Weitere Informationen Name (Lebensdaten), Abbatiat ...
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Fürstäbtissinnen

Zusammenfassung
Kontext

Im Jahr 1228 wird die Äbtissin des Stifts erstmals in einer Urkunde als Fürstin bezeichnet. Bis zur Aufhebung des Stifts waren die Äbtissinnen Reichsfürstinnen des Heiligen Römischen Reiches.

Weitere Informationen Name (Lebensdaten), Abstammung ...
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Literatur

  • Klaus Gereon Beuckers: Kaiserliche Äbtissinnen. Bemerkungen zur familiären Positionierung der ottonischen Äbtissinnen in Quedlinburg, Gandersheim und Essen, in: Thomas Schilp (Hrsg.): Frauen bauen Europa. Internationale Verflechtungen des Frauenstifts Essen. Klartext Verlag, Essen 2011, ISBN 978-3-8375-0672-3, S. 65–88.
  • Tobias Nüssel: Überlegungen zu den Essener Äbtissinnen zwischen Wicburg und Mathilde In: Das Münster am Hellweg. Jahrbuch des Vereins für die Erhaltung des Essener Münsters-Münsterbauverein, 63, 2010, S. 7–31
  • Alfred Pothmann: Die Äbtissinnen des Essener Stiftes. In: Münster am Hellweg. Mitteilungsblatt des Vereins für die Erhaltung des Essener Münsters. 40, 1987, S. 5–11.

Einzelnachweise

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