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Loïc Meillard

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Loïc Meillard Ski Alpin
Nation SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag 29. Oktober 1996 (24 Jahre)
Geburtsort Neuenburg, Schweiz
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Slalom, Kombination
Verein SC Hérémencia
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
Junioren-WM 3 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
 Alpine Skiweltmeisterschaften
Bronze Cortina d'Ampezzo 2021 Alpine Kombination
Bronze Cortina d'Ampezzo 2021 Parallelrennen
 Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Gold Hafjell 2015 Super-Kombination
Silber Hafjell 2015 Riesenslalom
Bronze Hafjell 2015 Super-G
Gold Åre 2017 Riesenslalom
Gold Åre 2017 Kombination
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 10. Januar 2015
 Einzel-Weltcupsiege 1
 Gesamtweltcup 4. (2020/21)
 Super-G-Weltcup 20. (2020/21)
 Riesenslalomweltcup 4. (2020/21)
 Slalomweltcup 9. (2020/21)
 Kombinationsweltcup 5. (2019/20)
 Parallelweltcup 1. (2019/20)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Riesenslalom 0 3 1
 Slalom 0 1 0
 Kombination 0 0 2
 Parallel-Rennen 1 0 0
letzte Änderung: 23. März 2021

Loïc Meillard (* 29. Oktober 1996 in Neuenburg)[1] ist ein Schweizer Skirennfahrer. Er fährt in allen Disziplinen, wobei er insbesondere im Riesenslalom und Slalom erfolgreich ist. Seine zwei Jahre jüngere Schwester Mélanie Meillard ist ebenfalls eine Skirennfahrerin.

Biografie

Meillard stammt aus dem Kanton Neuenburg und erlernte das Skifahren im Alter von zwei Jahren. Als er 14 Jahre alt war, zog er mit seiner Familie in den Kanton Wallis.[1] Im November 2011 begann er als 15-Jähriger an FIS-Rennen teilzunehmen. Zum Abschluss der nächsten Saison feierte er im April 2013 seinen ersten Sieg in einem FIS-Rennen (in der Disziplin Super-G), wobei er unter anderem Weltcupsieger Sandro Viletta hinter sich liess. Sein Debüt im Europacup hatte er am 11. Januar 2014. Zwei Wochen später überraschte er mit einem vierten Platz im Europacup-Kombinationsrennen von Crans-Montana, als jüngster aller Teilnehmer.

In der Saison 2014/15 etablierte sich Meillard als weltweit bester Riesenslalomfahrer seines Jahrgangs. Seinen ersten Einsatz im Weltcup hatte er am 10. Januar 2015 beim Riesenslalom von Adelboden, wo er auf Platz 51 fuhr. Am 28. Januar gewann er sein erstes Europacup-Rennen, einen Riesenslalom in Crans-Montana. Mit zwei weiteren Podestplätzen klassierte er sich in der Disziplinenwertung auf dem dritten Platz. Ebenso entschied er die Schweizer Slalom-Juniorenmeisterschaft für sich. Im März 2015 gewann er bei der Juniorenweltmeisterschaft in Hafjell drei Medaillen: Gold in der Super-Kombination, Silber im Riesenslalom und Bronze im Super-G. Er beendete die Saison mit dem Schweizer Meistertitel in der Alpinen Kombination.

Aufgrund seiner Leistungen im Europacup sicherte sich Meillard einen Fixstartplatz für die nachfolgende Weltcupsaison 2015/16. Diese verlief zunächst sehr harzig: In den ersten sieben Weltcup-Riesenslaloms konnte er sich nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren. Am 28. Februar 2016 durchbrach er diese Negativserie und holte mit dem 27. Platz in Hintertoder seine ersten Weltcuppunkte. Sechs Tage später, am 5. März, stiess er mitten in die Weltspitze vor und überraschte in Kranjska Gora mit dem 8. Platz.

Während die Weltcupsaison 2016/17 eher verhalten begann, feierte Meillard am 14. Dezember 2016 seinen vierten Sieg in einem Europacuprennen. Vier Tage später konnte er beim Weltcup-Riesenslalom von Alta Badia nicht zum zweiten Lauf antreten. Grund war ein Meniskusschaden am rechten Knie, der einen operativen Eingriff erforderte. Daraufhin musste er rund einen Monat lang pausieren.[2] Kurz vor Saisonende gewann er bei der Junioren-WM 2017 in Åre die Goldmedaille im Riesenslalom und in der Kombination.

Am 19. Dezember 2018 erzielte Meillard mit Platz 2 im Riesenslalom von Saalbach-Hinterglemm die erste Weltcup-Podestplatzierung. Einen Tag später folgte mit einem weiteren zweiten Platz die erste Podestplatzierung in einem Slalom. Der erste Weltcupsieg gelang ihm am 9. Februar 2020 beim Parallel-Riesenslalom von Chamonix; damit gewann er zugleich die erstmals gewertete Parallel-Disziplinenwertung. Bei der Weltmeisterschaft 2021 in Cortina d’Ampezzo gewann er die Bronzemedaille in der Alpinen Kombination.

Erfolge

Olympische Spiele

Weltmeisterschaften

Weltcup

  • 8 Podestplätze, davon 1 Sieg:
Datum Ort Land Disziplin
9. Februar 2020 Chamonix Frankreich Parallel-Riesenslalom

Weltcupwertungen

Saison Gesamt Super-G Riesenslalom Slalom Kombination Parallel
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2015/16 104. 36 38. 36
2016/17 80. 77 30. 55 42. 22
2017/18 27. 299 9. 175 22. 124
2018/19 15. 502 5. 313 16. 163 18. 26 - -
2019/20 10. 579 11. 167 14. 144 5. 139 1. 129
2020/21 4. 805 20. 85 4. 393 9. 327 - - - -

Europacup

  • Saison 2014/15: 10. Gesamtwertung, 3. Riesenslalomwertung
  • Saison 2015/16: 6. Gesamtwertung, 3. Riesenslalomwertung
  • 8 Podestplätze, davon 4 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
28. Januar 2015 Crans-Montana Schweiz Riesenslalom
20. Januar 2016 Val-d’Isère Frankreich Riesenslalom
21. Januar 2016 Val-d’Isère Frankreich Riesenslalom
14. Dezember 2016 Fassatal Italien Slalom

Juniorenweltmeisterschaften

  • Jasná 2014: 8. Super-G, 14. Super-Kombination, 17. Riesenslalom, 32. Abfahrt
  • Hafjell 2015: 1. Super-Kombination, 2. Riesenslalom, 3. Super-G, 4. Slalom
  • Åre 2017: 1. Riesenslalom, 1. Kombination, 8. Super-G, 15. Abfahrt

Weitere Erfolge

Einzelnachweise

  1. a b Le mot de Loïc. GPS Performance Services, 2015, abgerufen am 8. März 2015 (französisch).
  2. Loïc Meillard verletzt sich am rechten Knie. Swiss-Ski, 19. Dezember 2016, archiviert vom Original am 22. Februar 2017; abgerufen am 20. Februar 2017.
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