• EinleitungMaria Sibylla Merian
  • LebenFrankfurt am Main 1647–1670Nürnberg 1670–1681Bei den Labadisten 1685/6–1691Amsterdam 1691–1699Reise nach Surinam 1699–1701Amsterdam 1701–1717Tod und Erbe
  • Lebensleistung
  • Wirkungsgeschichte
  • Töchter und Nachfahren
  • WürdigungenNamensgeberinBanknote und BriefmarkeThe Maria Sibylla Merian SocietyAusstellungen (Auswahl)Sonstiges
  • WerkeVeröffentlichungenErstausgaben in Bibliotheken (Auswahl)
  • Galerie
  • Literatur (chronologisch)
  • Weblinks
  • Einzelnachweise
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Maria Sibylla Merian

Naturforscherin und Künstlerin des 17. und frühen 18. Jahrhunderts (1647-1717) / aus Wikipedia, der freien encyclopedia

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Maria Sibylla Merian (* 2. April 1647 in Frankfurt am Main; † 13. Januar 1717 in Amsterdam) war eine Naturforscherin und Künstlerin. Sie gehört zur jüngeren Frankfurter Linie der aus Basel stammenden Familie Merian. In Frankfurt am Main, wo sie aufwuchs, erhielt sie auch von ihrem Stiefvater Jacob Marrel, einem Schüler des Stilllebenmalers Georg Flegel, ihre künstlerische Ausbildung.

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Jacob Marrel: Bildnis der Maria Sibylla Merian, 1679 (Kunstmuseum Basel)[1]

Ab 1670 lebte Merian in Nürnberg, Frankfurt am Main und schließlich bei der frühpietistischen Sekte der Labadisten in Westfriesland. Schon früh begann sie, Insekten zu beobachten und zu züchten. Sie machte zu den verschiedenen Entwicklungsstadien der Schmetterlinge und Falter detaillierte Aufzeichnungen und entwickelte einen neuen Bildtyp, das „Metamorphosenbild“, das diese auf ästhetische Weise illustrierte. Wegen ihrer genauen Beobachtungen und Darstellungen gilt sie als wichtige Wegbereiterin der modernen Insektenkunde.

Noch in Nürnberg lebend, publizierte Merian 1679 nach der Veröffentlichung eines noch konventionellen Blumenbuchs in drei Teilen ab 1675 die ersten beiden Bände ihres Lebenswerks,[2] Der Raupen wunderbare Verwandelung und sonderbare Blumennahrung. Nach ihrer Zeit bei den Labadisten zog sie 1691 mit ihren beiden Töchtern Johanna Helena Herolt und Dorothea Maria Graff nach Amsterdam und betrieb zusammen mit diesen eine Malwerkstatt.

Von 1699 bis 1701 bereiste Merian gemeinsam mit ihrer jüngeren Tochter die niederländische Kolonie Surinam.[3] In den Jahren danach publizierte sie ihr berühmt gewordenes Hauptwerk Metamorphosis insectorum Surinamensium. In ihren letzten Jahren entschied sie sich zu einer niederländischen Neuausgabe ihres Raupenbuchs. Der dritte Band erschien erst kurz nach ihrem Tod 1717.

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