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Normalspur

Spurweite bei Eisenbahnen / aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Als Normalspur, Regelspur oder Vollspur bezeichnet man bei Eisenbahnen eine Spurweite mit einem Nennmaß von 1435 Millimetern (4′8,5″) zwischen den Innenkanten der Schienenköpfe. In der Anfangszeit des Eisenbahnverkehrs wurde diese Spurweite auch als Stephenson-Spur bezeichnet.

An dieser Verzweigung einer gemeinsamen Normalspurstrecke und einer Schmalspurbahn mit 750-mm-Gleis in Oschatz zeigt sich deutlich der Systemunterschied
Auf Iberische Breitspur (1668mm) umspurbares Gleis in Regelspurstellung

Kleinere Spurweiten werden generell als Schmalspur, größere als Breitspur bezeichnet.

Die Normalspur ist in Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten sowie in Nordamerika und der Volksrepublik China die Standardspurweite. Außerdem findet man diese Spurweite in Australien, bei japanischen Hochgeschwindigkeitsstrecken, im Nordosten von Argentinien (Ferrocarril General Urquiza), in Uruguay, Paraguay und Peru. Mehrere normalspurige Strecken in Ostafrika sind in Bau.