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Olympische Sommerspiele 1968/Leichtathletik – Speerwurf (Frauen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Sportart Leichtathletik
Disziplin Speerwurf
Geschlecht Frauen
Teilnehmer 16 Athletinnen aus 11 Ländern
Wettkampfort Estadio Olímpico Universitario
Wettkampfphase 14. Oktober 1968
Medaillengewinnerinnen
Angéla Németh (Ungarn 1957
 HUN)
Mihaela Peneș (Rumänien 1965
 ROU)
Eva Janko (OsterreichÖsterreich AUT)

Der Speerwurf der Frauen bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt wurde am 14. Oktober 1968 im Estadio Olímpico Universitario ausgetragen. 16 Athletinnen nahmen teil.

Olympiasiegerin wurde die Ungarin Angéla Németh. Sie gewann vor der Rumänin Mihaela Peneș und der Österreicherin Eva Janko.

Für die BR Deutschland – offiziell Deutschland – startete Ameli Koloska, die Platz sieben erreichte.
Neben Medaillengewinnerin Janko nahm auch die Österreicherin Erika Strasser teil. Sie schaffte jedoch keinen gültigen Versuch.
Athletinnen aus der DDR (offiziell Ostdeutschland), der Schweiz und Liechtenstein nahmen nicht teil.

Bestehende Rekorde

Weltrekord 62,40 m Jelena Gortschakowa (Sowjetunion 1955
 Sowjetunion)
Tokio, Japan 16. Oktober 1964[1]
Olympischer Rekord Qualifikation von Tokio, Japan

Durchführung des Wettbewerbs

Die Athletinnen traten am 14. Oktober um 15.30 Uhr (Ortszeit Mexiko-Stadt (UTC −6)[2] zum Wettkampf an. Aufgrund der geringen Zahl der Teilnehmerinnen wurde auf eine Qualifikationsrunde verzichtet. Jede Werferin hatte zunächst drei Versuche. Erstmals konnten die besten acht – und nicht wie bis 1964 die besten sechs – Athletinnen anschließend drei weitere Versuche durchführen.

Finale

Datum: 14. Oktober 1968, 15.30 Uhr[3]

Im Speerwurf der Frauen gab es keine ausgesprochene Favoritin. Die Olympiasiegerin von 1964, Mihaela Peneș, war bei den Europameisterschaften 1966 Zweite geworden. Europameisterin Marion Lüttge aus der DDR war hier in Mexiko-Stadt nicht am Start. Die 60-Meter-Marke wurde nach wie vor nur von wenigen Werferinnen erreicht oder übertroffen.
Beim Wettkampf in Mexiko ging Peneș im ersten Versuch mit einem Wurf von 59,92 m in Führung. Sie lag damit gut zwei Meter vor der Ungarin Angéla Németh. Es folgten Némeths Landsmännin Márta Rudas und die Polin Daniela Jaworska. Im zweiten Durchgang übertraf Németh die 60-Meter-Marke und setzte sich an die Spitze vor Peneș, Rudas und Jaworska blieben auf den Plätzen drei und vier. Bis zum fünften Versuch änderte sich nichts an dieser Reihenfolge. Im letzten Durchgang verbesserte sich die Österreicherin Janko um dreieinhalb Meter und kletterte vom achten auf den dritten Platz. Damit waren die Medaillen vergeben, neue Rekorde gab es nicht.[4]

Angéla Németh errang den ersten ungarischen Olympiasieg im Speerwurf der Frauen.

Platz Name Nation 1. Versuch 2. Versuch 3. Versuch 4. Versuch 5. Versuch 6. Versuch Endresultat Anmerkung
1 Angéla Németh Ungarn 1957
 Ungarn
57,66 m 60,36 m 55,56 m 57,54 m x 53,30 m 60,36 m
2 Mihaela Peneș Rumänien 1965
 Rumänien
59,92 m 54,68 m x 51,40 m 58,36 m x 59,92 m
3 Eva Janko OsterreichÖsterreich Österreich 54,60 m x x 46,44 m 46,24 m 58,04 m 58,04 m
4 Márta Rudas Ungarn 1957
 Ungarn
56,38 m x x 51,60 m x 52,68 m 56,38 m
5 Daniela Jaworska Polen 1944
 Polen
55,78 m 56,06 m 52,34 m 51,88 m x 53,20 m 56,06 m
6 Nataša Urbančič Jugoslawien
 Jugoslawien
53,80 m x 55,42 m x x - 55,42 m
7 Ameli Koloska Deutschland BR
 BR Deutschland
53,54 m 54,08 m x 54,00 m 55,20 m x 55,20 m
8 Kaisa Launela FinnlandFinnland Finnland 53,96 m 51,44 m x x x x 53,96 m
9 Barbara Friedrich Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 53,44 m 51,00 m 52,16 m nicht im Finale der
besten acht Werferinnen
53,44 m
10 Lidija Tsimosch Sowjetunion 1955
 Sowjetunion
x x 53,40 m 53,40 m
11 RaNae Bair Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 49,54 m 48,08 m 53,14 m 53,14 m
12 Lucyna Krawcewicz Polen 1944
 Polen
51,54 m x x 51,54 m
13 Jay Dahlgren KanadaKanada Kanada 51,34 m 51,10 m 48,04 m 51,34 m
14 Walentina Ewert Sowjetunion 1955
 Sowjetunion
x 51,16 m x 51,16 m
15 Sue Platt Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich x 44,94 m 48,52 m 48,52 m
ogV Erika Strasser OsterreichÖsterreich Österreich x x x ohne Weite

Literatur

  • Ekkehard zur Megede, Die Geschichte der olympischen Leichtathletik, Band 2: 1948–1968, Verlag Bartels & Wernitz KG, Berlin, 1. Auflage 1969, S. 392

Einzelnachweise

  1. IAAF Statistics Handbook, Berlin 2009 Seite 648 (engl.) (Memento vom 29. Juni 2011 im Internet Archive)
  2. Offizieller Report der Olympischen Spiele 1968 (Memento des Originals vom 17. September 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/library.la84.org S. 10, engl./frz. (PDF), abgerufen am 12. November 2017
  3. Offizieller Report der Olympischen Spiele 1968 (Memento des Originals vom 17. September 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/library.la84.org S. 538, engl./frz. (PDF), abgerufen am 12. November 2017
  4. Ekkehard zur Megede, Die Geschichte der olympischen Leichtathletik, Band 2: 1948–1968, Verlag Bartels & Wernitz KG, Berlin, 1. Auflage 1969, S. 392
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