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Pamukkale

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Pamukkale

Hilfe zu Wappen
Red pog.svg
Basisdaten
Provinz (il): Denizli
Koordinaten: 37° 55′ N, 29° 7′ OKoordinaten: 37° 54′ 58″ N, 29° 7′ 7″ O
Fläche: 823 km²
Einwohner: 343.290[1] (2017)
Bevölkerungsdichte: 417 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+90) 258
Postleitzahl: 20 xxx
Kfz-Kennzeichen: 20
Struktur und Verwaltung (Stand: 2014)
Bürgermeister: Hüseyin Gürlesin (AKP)
Website:
Landkreis Pamukkale
Einwohner: 343.290[1] (2017)
Fläche: 823 km²
Bevölkerungsdichte: 417 Einwohner je km²
Kaymakam: Hayrettin Balcıoğlu
Website (Kaymakam):
Vorlage:Infobox Ort in der Türkei/Wartung/Landkreis
Pamukkale
Pamukkale

Pamukkale (türkisch für Baumwollburg/Watteburg) ist ein Landkreis und eine Kreisstadt in der türkischen Provinz Denizli. Seit einer Gebietsreform 2012 ist die Stadt einwohner- und flächenmäßig identisch mit dem Landkreis. Pamukkale hatte am 31. Dezember 2017 343.290 Einwohner (Bevölkerungsfortschreibung).[1]

Pamukkale erhielt seinen Namen durch die Kalksinterterrassen, die über Jahrtausende durch kalkhaltige Thermalquellen entstanden sind und eine Touristenattraktion darstellen. Die Terrassen stehen auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

Das dortige Quellwasser ist mit Calciumhydrogencarbonat gesättigt. Beim Austreten entweicht durch den Druckabfall Kohlendioxid, wodurch die Löslichkeitsgrenze von Calciumcarbonat überschritten wird, das in Form von Travertin ausfällt. Pro Sekunde werden 250 l Thermalwasser (ca. 30 °C) ausgeschüttet, d. h. täglich 21.600 m³. In einem Liter sind 2,2 g Kalk gelöst, der zum Teil ausgeschieden wird; die tägliche Menge könnte damit maximal 48 Tonnen erreichen, tatsächlich ist es deutlich weniger.

Außerdem liegt in der Nähe der Sinterterrassen auch der antike Ort Hierapolis. Erhalten sind eine ausgedehnte Nekropole mit verschiedenen Gräbertypen, der Apollotempel, eine nach Pluton „Plutonium“ genannte Höhle, die als Eingang zur Unterwelt galt, ein großes Theater (für 15.000 Zuschauer), die Philippus-Kirche sowie Bäder, Gymnasium und große Teile der Stadtmauer.

Ähnliche Sinterterrassen befinden sich an den Mammoth Hot Springs im Yellowstone-Nationalpark und deutlich kleiner in Egerszalók bei Eger in Ungarn. Die in Neuseeland gelegenen Pink and White Terraces waren bereits im 19. Jahrhundert ein auch in Europa bekanntes Touristenziel und wurden 1886 durch einen Vulkanausbruch vollständig zerstört. Im Berliner Görlitzer Park befand sich zwischen 1998 und 2009 ein den Pamukkale-Terrassen nachempfundener Brunnen, der jedoch aufgrund baulicher Mängel abgerissen werden musste.[2]

Einzelnachweise

  1. a b c Nufusu.com, abgerufen 17. Oktober 2018
  2. B.Z.: Pamukkale-Brunnen wird abgerissen
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Pamukkale
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