• EinleitungRadioaktivität
  • BegriffsverwendungenRadioaktiver ZerfallRadioaktive Substanzen und Strahlung
  • Geschichte
  • Physikalische GrundlagenStabilitätEinfluss von Kernmasse und Neutronen-Protonen-VerhältnisZeitliche Abnahme durch ZerfallStatistische Schwankungen
  • ZerfallsartenÜbersichtZerfälle unter Aussendung von NukleonenAlpha-Zerfall (α)Spontane Spaltung (SF)Clusterzerfall (AcZc)Spontane Nukleonenemission (p, n, 2p, 2n)Beta-ZerfälleBeta-Minus-Zerfall (β−)Beta-Plus-Zerfall (β+)(Einfacher) Elektroneneinfang (ε)Doppelter Elektroneneinfang (2ε)Doppelter Beta-Minus-Zerfall (2β−)Übergänge zwischen Zuständen desselben KernsGamma-Zerfall (γ)Innere Konversion (IC)Innere Paarbildung
  • Zerfallsreihen
  • Abschirmung und Reichweite
  • Radioaktivität in der UmweltNatürlich vorkommende RadioaktivitätVom Menschen erzeugte oder freigesetzte Radioaktivität
  • Größen und MaßeinheitenAktivitätStrahlendosis
  • Messgeräte für Strahlung aus Radioaktivität
  • AnwendungenTechnische AnwendungenMaterialuntersuchungenMedizinische Anwendungen
  • Gefährlichkeit
  • Warnsymbole
  • Literatur
  • Weblinks
  • Einzelnachweise
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Radioaktivität

Eigenschaft instabiler Atomkerne, sich spontan unter Energieabgabe umzuwandeln / aus Wikipedia, der freien encyclopedia

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Dieser Artikel behandelt die physikalische Eigenschaft. Zum Musikalbum siehe Radio-Aktivität.
Radioaktiv ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Verschiedene Hörfunksender sind unter Radio Aktiv zu finden.

Radioaktivität (von französisch radioactivité; zu lateinisch radiare „strahlen“ und activus „tätig“, „wirksam“; zusammengesetzt also „Strahlungstätigkeit“) ist die Eigenschaft instabiler Atomkerne, spontan ionisierende Strahlung auszusenden. Der Atomkern wandelt sich dabei unter Aussendung von Teilchen in einen anderen Kern (Tochterkern) um oder ändert unter Energieabgabe seinen Zustand. Die durch den Prozess ausgestrahlte ionisierende Strahlung wird umgangssprachlich auch „radioaktive Strahlung“ genannt.

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DIN EN ISO 7010 W003: Warnung vor radioaktiven Stoffen oder ionisierenden Strahlen (auch auf abschirmenden Behältern)

Die Bezeichnung Radioaktivität wurde 1898 erstmals vom Ehepaar Marie Curie und Pierre Curie für das zwei Jahre vorher von Antoine Henri Becquerel entdeckte Phänomen geprägt.[1][2] Man nennt den Umwandlungsprozess auch radioaktiver Zerfall oder Kernzerfall. Atomsorten mit instabilen Kernen nennt man Radionuklide.

Die beim Umwandlungsprozess frei werdende Energie wird als Bewegungsenergie ausgesandter Teilchen (meist Alpha- oder Beta-Teilchen) oder als Strahlungsenergie von Gammastrahlung abgegeben. Art und Energiespektrum der Strahlung sind für das jeweilige Radionuklid typisch. Diese Strahlungsarten sind für den Menschen – ebenso wie Höhen- und Röntgenstrahlung – nicht direkt wahrnehmbar und können je nach den Umständen schädlich (siehe Strahlenschaden, Strahlenwirkung) oder nützlich (siehe z. B. Strahlensterilisation, Radionuklidtherapie, Brachytherapie) sein.

Nach einer für jedes radioaktive Nuklid charakteristischen Zeit, der Halbwertszeit, hat sich dessen Menge halbiert, somit auch seine Aktivität. Halbwertszeiten können im Bereich von Sekundenbruchteilen bis zu Quadrillionen Jahren liegen.

Radionuklide kommen in der Natur vor. Sie entstehen aber auch z. B. in Kernreaktoren oder durch Kernwaffen-Explosionen. In Teilchenbeschleunigern können sie gezielt hergestellt werden. Radioaktive Substanzen finden Anwendung u. a. in Radionuklidbatterien und -Heizelementen zur Energieversorgung in der Raumfahrt sowie in der Nuklearmedizin und Strahlentherapie. In der Archäologie nutzt man den radioaktiven Zerfall zur Altersbestimmung, beispielsweise mit der Radiokarbonmethode.

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