Schalldämpfung - Wikiwand
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Schalldämpfung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Unter Schalldämpfung wird eine Behinderung der Schallausbreitung durch Absorption von Luftschall verstanden. Bei dieser Schallabsorption wird die Schallenergie in nicht hörbare Wellen von Schwingungsenergie umgewandelt und dementsprechend die Reflexion an einer Grenzfläche vermindert.

Die Schalldämpfung bzw. Schallabsorption ist ein Merkmal der Raumakustik: um die akustischen Eigenschaften eines Raumes (z. B. die Nachhallzeit) gezielt zu verbessern, sind schalldämpfende Bauteile zu verwenden. Schalldämpfstoffe sind Baustoffe, in denen die Schallausbreitung einer starken, durch Schalldissipation bewirkten Dämpfung unterliegt.

Die physikalischen Mechanismen der Schalldämpfung spielen sich in der unmittelbaren Nähe von Grenzflächen ab:

Die Mechanismen hängen von der Größe der Grenzfläche (Oberfläche) ab. Daher wird Luftschall besonders effizient von porösen Materialien mit offenen Poren absorbiert, die eine große innere Oberfläche aufweisen.

Unterscheidung von der Schalldämmung

Die Schalldämmung ist die Grundlage der Bauakustik. Sie bezeichnet die Behinderung der Ausbreitung von Luft- oder Körperschall in angrenzende Räume durch Reflexion des sich ausbreitenden Schalls an einzelnen Unstetigkeitsstellen und wird gekennzeichnet durch das Schalldämm-Maß R in dB.

Siehe auch

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Schalldämpfung
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