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Steigerwaldvorland

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Steigerwaldvorland
Systematik nach Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands
Haupteinheitengruppe 13 →
Mainfränkische Platten
Naturraum 137
Steigerwaldvorland
Bundesland Bayern
Staat Deutschland

Als Steigerwaldvorland wird die naturräumliche Über-Haupteinheit 137 innerhalb der Haupteinheitengruppe Mainfränkische Platten (Haupteinheitengruppe 13) bezeichnet. Es handelt sich um eine flache, größtenteils offene Ebene zwischen dem im Westen gelegenen Mittleren Maintal (133) und dem sich im Osten anschließenden Steigerwald (115). Das Steigerwaldvorland zieht sich entlang der Naturräume am Main, vom Schweinfurter Becken (136) im Norden bis zum Würzburg-Ochsenfurter Maintal (133.04) weiter südlich.[1] Im Süden begrenzt der Ifftalbereich (130.01) um Marktbreit den Naturraum, der bereits zum Ochsenfurter und Gollachgau (130.0) gezählt wird. Das Steigerwaldvorland gliedert sich in drei Haupteinheiten, die sich in einem Bogen um den Steigerwald ziehen. Der Südwesten, am nächsten zum Main, wird von den großen Flugsandgebieten um Kitzingen und Volkach beherrscht. Hier überwiegen Obst- und Ackerbau. Weiter weg vom Main wird die Landschaft hügeliger und ist mit ihren Lettenkeuperböden bereits von den Ausläufern des Steigerwalds geprägt. In den Dörfern am Anstieg der Schwanbergstufe (115.00) wird deshalb auch Weinbau betrieben. Der Main selbst bildet schließlich das Steigerwaldvorland bei Haßfurt, wo sich die Haßberge (116), das Südliche Grabfeld (138) bzw. das Hesselbacher Waldland (139) bis nahe an den Fluss ziehen.[2]

Naturräumliche Gliederung

Das Steigerwaldvorland gliedert sich naturräumlich wie folgt:

Das Schwanbergvorland und die Mainbernheimer Ebene bei Rödelsee
Das Steigerwaldvorland von Neuses bei Krautheim

Literatur

  • Karl-Albert Habbe: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 153 Bamberg 1:200.000 – Ein Problembündel und ein Gliederungsvorschlag. In: Mitteilungen der Fränkischen Geographischen Gesellschaft Bd. 50/51 für 2003/2004. Erlangen 2004. S. 55–102.
  • Horst Mensching, Günter Wagner: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 152 Würzburg (= Geographische Landesaufnahme 1:200.000 Naturräumliche Gliederung Deutschlands). Bad Godesberg 1963.

Einzelnachweise

  1. Geographie Giersbeck: Karte 152 Würzburg, PDF-Datei, abgerufen am 8. Februar 2019.
  2. Mensching, Horst (u. a.): Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 152 Würzburg. S. 31–36.
  3. Habbe, Karl-Albert: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 153 Bamberg 1:200.000. S. 96.
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