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Eine Straßenbahn, auch Trambahn oder (in Österreich und der Schweiz) auch Tramway beziehungsweise kurz die (Deutschland und Österreich) respektive das (Schweiz) Tram und in Österreich auch Bim, ist ein schienengebundenes, fast immer mit elektrischer Energie betriebenes öffentliches Personennahverkehrsmittel im Stadtverkehr, das den speziellen Bedingungen des Straßenverkehrs angepasst ist.

Niederflurwagen der Baureihe Flexity Berlin. In der heute zu Berlin gehörenden Gemeinde Groß Lichterfelde verkehrte die erste elektrische Straßenbahn der Welt
Tatra-T3-Doppeltraktion in Prag. Der Tatra T3 war der am häufigsten gebaute Straßenbahntriebwagentyp.
Vier Triebwagengenerationen der Wiener Straßenbahn
Ein Essener NF2 trägt je 1000 kg Eigengewicht bis 4 Fahrgäste[1]
Innenraum eines Wagens in Darmstadt
Innenraum eines Dortmunder Straßenbahntriebwagens um 1930 – Panorama
Als Kugelpanorama anzeigen
Straßenbahnbetriebe weltweit

Bedingt durch den in der Frühzeit üblichen Betrieb mit Zugtieren (Pferdebahn), die einen festen und hindernisfreien Untergrund benötigen, mussten die Gleise in den Straßenbelag eingebaut werden. Deshalb und aus Platzgründen im dichtbebauten Stadtgebiet verlaufen klassische Straßenbahnstrecken noch heute vielfach im öffentlichen Straßenraum. Als innerstädtisches Verkehrsmittel oder als Überlandstraßenbahn wurden sie aber in verschiedener Weise weiterentwickelt. Die Verlegung von Strecken auf eigene Bahnkörper oder in Tunnel erhöhte die Reisegeschwindigkeit. Derartige Systeme werden häufig als Stadtbahnen bezeichnet, besonders wenn die Züge auch Tunnelstrecken befahren (U-Straßenbahn), die Unterscheidung ist fließend. Tram-Train-Systeme beziehen, meist außerhalb geschlossener Ortschaften, Eisenbahnstrecken ein, sie verwenden deshalb meist Regelspur und die Triebfahrzeuge sind für unterschiedliche Oberbaumaße und Fahrleitungsspannungen sowie Netzfrequenzen ausgerüstet. Sie verbinden Vororte mit Stadtzentren beziehungsweise erschließen das Umland der Städte.

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