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Tana River County

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Tana River County
Einwohner (Stand)
- Bevölkerungsdichte
315.943 Einw. (2019) [1]
9 Einw./km²
Fläche 35.375,8 km²
Koordinaten 1° 30′ S, 39° 30′ OKoordinaten: 1° 30′ S, 39° 30′ O
ISO 3166-2 KE-40

Tana River County (bis 2010 Tana River District) ist ein County in Kenia. Die Hauptstadt des Countys ist Hola. Im Tana River County lebten 2019 315.943 Menschen auf 35.375,8 km². Unterteilt ist der Bezirk in sieben Divisionen: Garsen, Kipini, Wenje, Galole, Bura, Madogo und Bangale. Der namensgebende Fluss Tana durchfließt das County und mündet an der Ungwana Bay in den Indischen Ozean. Tana River County verfügt über 55 km Küstenlinie, die touristisch nutzbar ist.[2]

Infrastruktur

2005 befand sich das Straßennetz im Tana River County in einem schlecht ausgebauten Zustand. Neben 534 km Asphaltstraße durchquerten Kies- und Erdstraßen den County. Neben sechs Poststationen und drei Finanzinstituten befanden sich 57 Einrichtungen des Gesundheitswesens im County.[2]

Wirtschaft

Im Flussdelta des Tana River werden Reis, Bananen, Mangos, Augenbohnen, Kokosnüsse, Baumwolle und Sojabohnen angebaut. Neben der Landwirtschaft züchten die Einwohner Vieh, dabei hauptsächlich Kühe, Schafe und Ziegen. An der Küste und am Tana River findet außerdem Fischerei statt. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze.[3][4]

Tana River Primate Reserve

Das Tana River Primate Reserve wurde 1976 gegründet, um zwei dort endemische Affenarten zu schützen, den Tana-Mangabe und den Tana-Stummelaffen.[5] Neben Grevyzebras, Massai-Giraffen, Büffeln und Kudus leben dort 200 Vogelarten, darunter Mohrenklaffschnabel, Kampfadler, Fledermausaar und der Kap-Sperlingskauz.[6]

Einzelnachweise

  1. 2019 Kenya Population and Housing Census Volume I: Population by County and Sub-County. KNBS, abgerufen am 20. November 2019 (englisch).
  2. a b http://www.kenyafoodsecurity.org/images/stories/files/dps/coast/tana_river.pdf (Link nicht abrufbar)
  3. http://www.aridland.go.ke/NRM_Strategy/tana_river.pdf (Link nicht abrufbar)
  4. http://www.kenyafoodsecurity.org/images/stories/files/dps/coast/tana_river.pdf (Link nicht abrufbar)
  5. Stephen B. Brush, Dorothy Stabinsky: Valuing Local Knowledge: Indigenous People And Intellectual Property Rights, hier online bei books.google, abgerufen am 12. Juli 2012.
  6. Tana River Primate Reserve (Memento vom 9. Juli 2012 im Internet Archive) auf der Webseite des Kenya Wildlife Service, abgerufen am 12. Juli 2012.
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