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U-Bahnhof Steinstraße

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Steinstraße
U-Bahnhof in Hamburg

Bahnsteig, Blickrichtung Süd
Basisdaten
Ortsteil Hamburg-Altstadt
Eröffnet 1960
Gleise (Bahnsteig) 2
Koordinaten 53° 33′ 0″ N, 10° 0′ 21″ OKoordinaten: 53° 33′ 0″ N, 10° 0′ 21″ O
Nutzung
Strecke(n) Kell-Jung-Linie
Linie(n) U1Hamburg U1.svg
Umstiegsmöglichkeiten BusBus 3, 34, 112, 640
Fahrgäste 11.700/Tag (Mo–Fr, 2017)[1]
Von früheren Kiosken befreiter Bahnsteig
Von früheren Kiosken befreiter Bahnsteig

Der U-Bahnhof Steinstraße ist eine Tunnel-Haltestelle der Hamburger U-Bahn in der Innenstadt (Stadtteil Hamburg-Altstadt). Das Stationskürzel bei der Betreiber-Gesellschaft Hamburger Hochbahn lautet „ST“.

Aufbau

Steinstraße ist eine Station der Linie U1. Sie liegt am östlichen Rand der Hamburger Innenstadt zwischen dem Deichtorplatz und der namensgebenden Steinstraße. Die U-Bahn fährt hier unter dem parallel verlaufenden Wallring-Straßentunnel, der Teil des Ring 1 um die Innenstadt ist. Entsprechend befindet sich der Bahnsteig in großer Tiefe. An beiden Enden des Mittelbahnsteigs führen je eine Rolltreppe und eine feste Treppe zu Zwischengeschossen. Das südliche Zwischengeschoss befindet sich auf der −1-Ebene und führt direkt zu einem Fußgängertunnel, der den Deichtorplatz von der Amsinckstraße kommend zum Johanniswall (Kontorhausviertel mit Sprinkenhof und City-Hochhäuser) unterquert. In dieser Tunnelanlage befindet sich, durch Sperrgitter vom Fußgängerbereich abgetrennt, der Fahrradbereich, der auf der Ostseite eine Rampe aufweist, an der Westseite allerdings ebenfalls Treppen zur Oberfläche. Das entsprechende Zwischengeschoss auf der Nordseite der am Geesthang liegenden Station befindet sich deswegen in der −2-Ebene, von der hier in westlicher Richtung drei Rolltreppen (von denen eine festgesetzt ist) zu einem Verteilergeschoss in der −1-Ebene führen, von der mehrere Treppen zu den Ausgängen im Bereich Steinstraße/Johanniswall/Lange Mühren führen. In den Zwischengeschossen befanden sich früher die Fahrkartenschalter und die Sperrenanlagen. Diese wurden Ende der 1970er Jahre abgebaut, nachdem bereits Ende der 1960er Jahre mehrere Fahrkartenautomaten (für jede Preisstufe einer) aufgestellt wurden, die Mitte der 1970er Jahre durch zwei Mehrpreis-Fahrkartenautomaten in jeder Schalterhalle ersetzt wurden. In der südlichen Schalterhalle, die auch einen direkten Zugang zur früher hier verkehrenden Straßenbahn Richtung Veddel, Wilhelmsburg und Harburg bot, befand sich früher ein Schnellimbiss und ein Bäcker-Kiosk. Auf dem Bahnsteig selbst befanden sich noch in den 1970er Jahren ein Zeitungs- und ein Zigaretten-Kiosk, die nach Auszug der Pächter zunächst mit Platten verschlossen und später abgebaut wurden. Nach Einführung der Selbstabfertigung durch die Zugfahrer über Monitore im Fahrzeug wurde das Zugabfertigungs-Häuschen auf dem Bahnsteig ebenfalls abgetragen und die Station renoviert. Dabei wurde auch die Beleuchtung geändert.

Die beiden Nachbarstationen Hauptbahnhof Süd und Meßberg liegen jeweils weniger als 500 Meter entfernt, es sind die kürzesten Haltestellenabstände der gesamten Linie U1.

Geschichte

Die U-Bahn-Haltestelle Steinstraße ist Teil der Verlängerung der vor dem Zweiten Weltkrieg gebauten „Kell-Jung-Linie“ von der damaligen Endstation Jungfernstieg zum Hauptbahnhof, die in den späten 1950er Jahren gebaut wurde. Der Streckenabschnitt Meßberg bis Hauptbahnhof mit der Haltestelle Steinstraße konnte im Oktober 1960 eröffnet werden. Die Architekten der Station waren Gottfried Schramm und Jürgen Elingius.

Weitere Linien

An der Station bestehen heute Umsteigemöglichkeiten zu je einer Metrobus-, einer Schnellbus-, einer Stadtbus und einer Nachtbuslinie, die nördlich des Deichtorplatzes ihre Haltestelle haben.[2] Die stadteinwärtige Bushaltestelle befindet sich auf der ehemaligen Straßenbahntrasse zwischen den Einfahrten zum Wallringtunnel und ist direkt über eine eigene Treppe vom Fußgängertunnel aus erreichbar.

Linie Verlauf
U 1 Norderstedt Mitte – Richtweg – Garstedt – Ochsenzoll – Kiwittsmoor – Langenhorn Nord – Langenhorn Markt – Fuhlsbüttel Nord – Fuhlsbüttel – Klein Borstel – Ohlsdorf – Sengelmannstraße – Alsterdorf – Lattenkamp – Hudtwalckerstraße – Kellinghusenstraße – Klosterstern – Hallerstraße – Stephansplatz – Jungfernstieg – Meßberg – Steinstraße – Hauptbahnhof Süd – Lohmühlenstraße – Lübecker Straße – Wartenau – Ritterstraße – Wandsbeker Chaussee – Wandsbek Markt – Straßburger Straße – Alter Teichweg – Wandsbek-Gartenstadt – Trabrennbahn – Farmsen – (im Bau: Oldenfelde –) Berne – Meiendorfer Weg – Volksdorf | – Buckhorn – Hoisbüttel – Ohlstedt | – Buchenkamp – Ahrensburg West – Ahrensburg Ost – Schmalenbeck – Kiekut – Großhansdorf

Einzelnachweise

  1. Antwort der Hamburger Hochbahn vom 17. Dezember 2018 auf eine Anfrage nach dem Hamburger Transparenzgesetz unter https://fragdenstaat.de/anfrage/haltestellennutzer-2017/, abgerufen am 3. Januar 2019
  2. HVV - Detailinformation zu Steinstraße. Abgerufen am 13. August 2018.
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