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Vladimir Rivero Hernández

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Vladimir Rivero Hernández (* 22. Januar 1971 in Pinar del Río; † 24. November 2004 in Baranain in der Nähe von Pamplona) war ein bekannter kubanischer Handballspieler, der später zusätzlich auch die ungarische Staatsangehörigkeit erwarb.

1995 spielte Rivero noch in Kuba. Beim Yellow Cup in Winterthur kam seine kubanische Handballmannschaft auf Platz Zwei. Dabei wurde er zum besten Torhüter des Turniers gewählt. Mit der kubanischen Nationalmannschaft absolvierte er insgesamt 180 Länderspiele. 1997 verließ er Kuba und siedelte zunächst nach Ungarn über.[1] 2004 erwarb er die ungarische Staatsangehörigkeit, um für Ungarn an den Olympischen Spielen in Athen teilnehmen zu können, wurde zu seiner Enttäuschung vom Verband jedoch nicht nominiert.[2]

Rivero war zuletzt Torhüter des spanischen Handballclubs Portland San Antonio. Der Club stand an der Spitze der spanischen Handballliga und gewann mit Rivero Hernández im Jahr 2001 die Champions League.

Rivero, der mit einer Ungarin verheiratet und Vater von drei Töchtern war, war wegen Depressionen in ärztlicher Behandlung. Er wurde am Abend des 24. November 2004 tot in seiner Wohnung in der Nähe von Pamplona aufgefunden. Daraufhin sagte sein Club die Teilnahme am unmittelbar bevorstehenden Europameisterschaftsturnier für Clubmannschaften ab. Als Todesursache ergab die Obduktion ein Aneurysma der Aorta.[2]

Einzelnachweise

  1. Vladimir Rivero, el portero enamorado de las telenovelas, in: El Mundo vom 25. November 2004, abgerufen am 11. Dezember 2012 (spanisch)
  2. a b Víctor Soto: Fallece Vladimir Rivero, portero del Portland de balonmano, in: El País vom 26. November 2004, abgerufen am 11. Dezember 2012 (spanisch)
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