Zweiter Schottischer Unabhängigkeitskrieg

Krieg zwischen England und Schottland / aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Zweiter Schottischer Unabhängigkeitskrieg (Der Krieg der drei Könige, englisch The War of the three Kings[1]) war ein militärischer Konflikt zwischen England und Schottland. Ab 1332 versuchten zunächst englische Adlige, die Ansprüche auf Besitzungen in Schottland erhoben, eine Invasion Schottlands. Sie konnten zunächst ein schottisches Heer schlagen und den von ihnen unterstützten Edward Balliol zum König krönen lassen. Dieser konnte sich jedoch nicht behaupten, worauf im Sommer 1333 der englische König Eduard III. ein Heer nach Schottland führte. Erneut wurden die Schotten geschlagen, doch auch nach weiteren Feldzügen des englischen Königs leisteten die schottischen Magnaten weiter Widerstand. Nach mehreren Jahren verheerenden Kleinkriegs wandte sich der englische König einem Krieg mit Frankreich zu. Als der schottische König 1346 in englische Gefangenschaft geriet, unternahm der englische König aufgrund des andauernden Kriegs mit Frankreich nur einen halbherzig geführten Feldzug nach Schottland. Doch erst 1357 endete der Krieg in Schottland faktisch, als nach langen Verhandlungen der schottische König frei gelassen wurde.