Top-Fragen
Zeitleiste
Chat
Kontext

7,92 × 94 mm

deutsche panzerbrechende Gewehrpatrone Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Remove ads

Die 7,92 × 94 mm P318 ist eine deutsche panzerbrechende Gewehrpatrone, die zu Beginn der 1930er-Jahre entwickelt wurde.

Schnelle Fakten Allgemeine Information, Maße ...
Remove ads

Entwicklung

Aufgrund der Erfahrungen mit dem Tankgewehr M1918 im Ersten Weltkrieg wurde die Panzerbüchse 38 für die Infanterie entwickelt, die eine ebenfalls neu zu entwickelnde Munition verschießen sollte.

Ausgangspunkt der Entwicklung war die Patrone 13 × 92 mm HR, deren Durchschlagskraft durch eine Kaliberverringerung, die damit verbundene höhere Geschossgeschwindigkeit und damit höhere kinetische Energie gesteigert werden sollte. Der Halbrand der 13 × 92 mm HR wurde zugunsten einer randlosen Hülse aufgegeben.

Remove ads

Munition

Thumb
2 Patronenbehälter Pz. B. 38/39 mit je 10 Schuss 7,92 × 94 mm an einer Panzerbüchse 39 (1941)

Die Kampfpatrone 318 war mit einem Spitzgeschoss mit Hartkern, Leuchtspur und Reizgaskapsel versehen (SmKH-Rs-Leuchtspurgeschoß).

Übungspatronen hatten ein Spitzgeschoss ohne Leuchtspur und Reizgaskapsel, außerdem gab es noch Platz- und Exerzierpatronen.

Durchschlagsleistung

Die Geschosse durchschlugen bei 30° Auftreffwinkel und 300 m Entfernung 20 mm Panzerstahl. Dies war bereits zu Beginn des Zweiten Weltkrieges nicht mehr ausreichend, um mittlere Panzer zu bekämpfen.

Waffen

Literatur

  • Günter Wollert, Reiner Lidschun: Infanteriewaffen gestern. (1918–1945). In: Illustrierte Enzyklopädie der Infanteriewaffen aus aller Welt. 3. Auflage. Band 1. Brandenburgisches Verlagshaus, Berlin 1998, ISBN 3-89488-036-8, Patronen, S. 81, 217–222.

Einzelnachweise

Loading related searches...

Wikiwand - on

Seamless Wikipedia browsing. On steroids.

Remove ads