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Codex purpureus Rossanensis

griechisches Manuskript des Neuen Testaments Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Codex purpureus Rossanensis
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Der Codex purpureus Rossanensis (Purpurkodex von Rossano, Gregory-Aland Nr. 042 oder Σ) ist ein bedeutendes illustriertes griechisches Evangeliar.

Schnelle Fakten Unzial 042, Name ...
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Bezeichnung und Inhalt

Das Evangeliar wird im Diözesanmuseum der kalabrischen Stadt Rossano aufbewahrt. Seinen Namen verdankt es der Tatsache, dass die 188 erhaltenen der ursprünglich etwa 400 Pergamentblätter mit Purpur koloriert sind.

Der reich bebilderte Text enthält das vollständige Matthäus-Evangelium, einen Teil des Markus-Evangeliums sowie einen Brief des Eusebius von Caesarea mit einer Lücke in Markus 16, 14–20.[1]

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Geschichte

Das Buch wurde vermutlich im 6. Jahrhundert in Syrien geschrieben und im 7. Jahrhundert von Mönchen auf der Flucht vor den Arabern nach Kalabrien gebracht. Oscar von Gebhardt und Adolf Harnack entdeckten den Codex 1879 und veröffentlichten eine Beschreibung.

2015 wurde der Kodex von der UNESCO zum Weltdokumentenerbe erklärt.[2]

Bildergalerie

Ausgaben

1985 erschien bei der Akademischen Druck- und Verlagsanstalt in Graz eine Faksimileausgabe.[3]

Literatur

  • Oscar von Gebhardt: Die Evangelien des Matthaeus und des Marcus aus dem Codex purpureus Rossanensis. In: Texte und Untersuchungen zur Geschichte der altchristlichen Literatur. Hinrichs, Leipzig 1883 (Textarchiv – Internet Archive).
  • William C. Loerke: The Miniatures of the Trial in the Rossano Gospels. In: Art Bulletin. 43, 1961, S. 171–195.
  • Petra Sevrugian: Der Rossano-Codex und die Sinope-Fragmente. Miniaturen und Theologie (= Manuskripte für Kunstwissenschaft in der Wernerschen Verlagsgesellschaft. 35. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 1990, ISBN 3-88462-934-4)
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Commons: Rossano Gospels – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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