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Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
internationaler Friedenspreis Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ist eine internationale Auszeichnung, die der Börsenverein des Deutschen Buchhandels einmal im Jahr an eine Persönlichkeit vergibt, „die in hervorragendem Maße vornehmlich durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft und Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen hat.“[1]









Die Verleihung des mit 25.000 Euro dotierten Friedenspreises findet jährlich anlässlich der Frankfurter Buchmesse in der Paulskirche in Frankfurt am Main statt. Die Ehrung im Rahmen der größten Buchmesse der Welt findet stets internationale Beachtung. Erster Preisträger war im Jahr 1950 der deutsch-norwegische Schriftsteller und Verleger Max Tau. Bei der bislang letzten Preisverleihung, am 20. Oktober 2024 wurde die US-amerikanisch-polnische Journalistin, Kolumnistin und Historikerin Anne Applebaum ausgezeichnet.
Der Friedenspreis geht auf die Initiative weniger Schriftsteller und Verleger im Jahr 1949 zurück und wurde zunächst als „Friedenspreis deutscher Verleger“ in Hamburg verliehen. Seit 1951 ist er eine Auszeichnung der gesamten Buchbranche. Im Jahr 1972 wurde er erstmals auch postum verliehen. Die Preisträger werden vom Stiftungsrat bestimmt, abgesehen von der ersten Verleihung 1950, als es noch keinen Stiftungsrat gab, sodass der Vorstand des Börsenvereins Max Tau als Preisträger auswählte.[2] Vorschläge können von jedermann kommen, müssen aber hinreichend begründet und belegt sein.
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Stiftungsrat
Mitglieder des Stiftungsrats (Stand 3. Dezember 2023[3]):
- Klaus Brinkbäumer (Mitteldeutscher Rundfunk, Leipzig)
- Raphael Gross (Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum, Berlin)
- Moritz Helmstaedter (Direktor des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung in Frankfurt am Main)
- Nadja Kneissler (Delius Klasing Verlag, Hamburg)
- Ethel Matala de Mazza (Humboldt-Universität zu Berlin)
- Bascha Mika (ehem. Frankfurter Rundschau)
- Mithu M. Sanyal (Schriftstellerin, Kulturwissenschaftlerin und Journalistin)
- Christine Schulz-Rother (Buchhändlerin, Berlin)
- Karin Schmidt-Friderichs (Verlag Hermann Schmidt, Mainz), seit 2020 Vorsteherin des Börsenvereins, Vorsitzende des Stiftungsrates.
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Preisträger
Zusammenfassung
Kontext
Der Preis wurde bislang 74-mal vergeben, darunter vierzehn mal an eine Frau (Stand: 2024).
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Literatur
- Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels 1825–2000. Ein geschichtlicher Aufriss. Hrsg. im Auftrage der Historischen Kommission von Stephan Füssel, Georg Jäger und Hermann Staub in Verbindung mit Monika Estermann. Buchhändler-Vereinigung, Frankfurt am Main 2000.
Weblinks
Commons: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Einzelnachweise
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