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Glastal, Großer Buchwald und Tautschbuch

FFH-Schutzgebiet in Baden-Württemberg Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Glastal, Großer Buchwald und Tautschbuchmap
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Das FFH-Gebiet Glastal, Großer Buchwald und Tautschbuch (Schutzgebietskennung DE-7722-311) entstand 2015 durch die Zusammenlegung der zwei bereits bestehenden FFH-Gebiete Zwiefaltener Alb sowie Großer Buchwald und Tautschbuch im deutschen Bundesland Baden-Württemberg. Diese ehemaligen Gebiete wurden bereits im Jahr 2005 durch das Regierungspräsidium Tübingen nach der Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) angemeldet. Mit Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen zur Festlegung der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung vom 5. November 2018 (in Kraft getreten am 11. Januar 2019), wurde das Schutzgebiet ausgewiesen.

Schnelle Fakten
f6
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Lage

Das 3583,1 Hektar große FFH-Gebiet gehört zu den Naturräumen 040-Donau-Ablach-Platten und 097-Mittlere Flächenalb innerhalb der naturräumlichen Haupteinheiten 04-Donau-Iller-Lech-Platte und 09-Schwäbische Alb. Es liegt zwischen Hayingen und Langenenslingen.

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Beschreibung und Schutzzweck

Zusammenfassung
Kontext

Es handelt sich um eine hügelige Mittelgebirgslandschaft mit überwiegender Exposition nach Westen bis Südosten. Im östlichen Teil das Glastal mit Felsen, Wacholderheiden und Waldformationen. Im westlichen Teil am Südrand der Schwäbischen Alb gelegene, große Buchenwälder mit kleinen Wacholderheiden und Kalk-Magerrasen. Im Gebiet befinden sich 37 Höhlen.

Lebensraumklassen

(allgemeine Merkmale des Gebiets) (prozentualer Anteil der Gesamtfläche)

Angaben gemäß Standard-Datenbogen aus dem Amtsblatt der Europäischen Union

N09 – Trockenrasen, Steppen
 
4 %
N10 – Feuchtes und mesophiles Grünland
 
3 %
N15 – Anderes Ackerland
 
3 %
N16 – Laubwald
 
56 %
N17 – Nadelwald
 
10 %
N19 – Mischwald
 
23 %
N23 – Sonstiges (einschl. Städte, Dörfer, Straßen)
 
1 %

Lebensraumtypen

Gemäß Anlage 1 der Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen zur Festlegung der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (FFH-Verordnung) vom 5. November 2018 kommen folgende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie im Gebiet vor:

Weitere Informationen EU Code, Lebensraumtyp (offizielle Bezeichnung) ...

Arteninventar

Folgende Arten von gemeinschaftlichem Interesse kommen im Gebiet vor:[1]

Weitere Informationen Bild, EU Code ...

Die ursprünglich ebenfalls für das Gebiet gemeldete Gelbbauchunke konnte nicht nachgewiesen werden.[1]

Zusammenhängende Schutzgebiete

Das FFH-Gebiet besteht aus 10 Teilgebieten. Es überschneidet sich mit mehreren Landschaftsschutzgebieten. Das Vogelschutzgebiet 7624-441 Täler der Mittleren Flächenalb hat rund 20 Prozent Anteile am FFH-Gebiet. Es liegt außerdem zu 22 Prozent im Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

Innerhalb des Gebiets liegen die Naturschutzgebiete

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Siehe auch

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Einzelnachweise

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