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Großer Preis von San Marino 1986
Formel-1-Rennen Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Der Große Preis von San Marino 1986 (offiziell 6º Gran Premio di San Marino) fand am 27. April auf dem Autodromo Dino Ferrari in Imola statt und war das dritte Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 1986.
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Berichte
Zusammenfassung
Kontext
Hintergrund
Da Zakspeed als letztes der teilnehmenden Teams sein Engagement mit Huub Rothengatter auf zwei Fahrzeuge erweiterte, wurden ausschließlich Zwei-Wagen-Teams für das Rennen in Imola gemeldet, was zum damaligen Zeitpunkt noch recht ungewöhnlich war und erst im Laufe der folgenden Jahre zum Standard wurde.
Alan Jones pilotierte einen neuen Wagen des Typs Lola THL2, der erstmals über einen Turbomotor von Cosworth verfügte. Sein Teamkollege Patrick Tambay ging zunächst weiterhin im THL1 mit Hart-Motor an den Start.
Das Schweizer Team Ekström Grand Prix Racing hatte sein Formel-1-Debüt für das Rennen in Imola angekündigt. Auf einer frühen Meldeliste war Ekström mit einem Auto mit Motori-Moderni-Motor für Mauro Baldi verzeichnet; Baldi sollte die Startnummer 30 haben.[1] Das Team erschien allerdings nicht.
Training
Zum dritten Mal in Folge lautete die Startreihenfolge auf den ersten drei Plätzen Ayrton Senna vor Nelson Piquet und Nigel Mansell. Der amtierende Weltmeister Alain Prost qualifizierte sich für den vierten Startplatz vor Michele Alboreto und Keke Rosberg.
Rennen
Piquet übernahm zunächst die Führung vor Senna, während Mansell aufgrund eines Motorproblems hinter die beiden McLaren-Piloten Prost und Rosberg zurückfiel. In der vierten Runde zogen beide McLaren an Senna vorbei. Rosberg überholte zudem seinen Teamkollegen Prost und lag dadurch auf dem zweiten Rang.
Nach Sennas technisch bedingtem Ausfall in Runde zwölf lag Alboreto auf dem vierten Rang vor René Arnoux, Teo Fabi und Gerhard Berger.
In der 29. Runde gelangte Rosberg in Führung. Da Prosts Boxenstopp jedoch etwas schneller ablief als der des Finnen, übernahm der Franzose ab der 33. Runde die Spitzenposition und verteidigte diese bis ins Ziel. Piquet, der nach den Boxenstopps auf dem dritten Rang lag, musste Benzin sparen und dabei aufpassen, nicht von Alboreto überholt zu werden, der ihm dicht folgte. Dieser schied jedoch kurz vor dem Ende des Rennens aufgrund eines Turboladerschadens aus.
Dadurch, dass Rosberg zwei Runden vor Schluss der Kraftstoff ausging, wurde Piquet letzten Endes Zweiter vor Berger, der seinerseits von dem ebenfalls durch Kraftstoffmangel bedingten Ausfall Riccardo Patreses profitierte. Stefan Johansson kam als Vierter ins Ziel. Rosberg und Patrese wurden aufgrund ihrer zurückgelegten Distanz als Fünfter und Sechster gewertet.[2]
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Meldeliste
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Klassifikationen
Qualifying
Rennen
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WM-Stände nach dem Rennen
Zusammenfassung
Kontext
Die ersten sechs des Rennens bekamen 9, 6, 4, 3, 2 bzw. 1 Punkt(e). In der Fahrerwertung wurden die besten elf Resultate, in der Konstrukteurswertung alle Resultate gewertet.
Fahrerwertung
Konstrukteurswertung
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Einzelnachweise
Weblinks
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