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Harira

Suppe der nordafrikanischen Küche Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Harira
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Harira (arabisch حريرة, DMG ḥarīra) ist eine traditionelle algerisch-marokkanische Suppe und ist in beiden Ländern sehr verbreitet. Nach Sonnenuntergang, wenn im Fastenmonat Ramadan die Gläubigen wieder Speisen und Getränke zu sich nehmen dürfen, ist Harira typischerweise ein Bestandteil des Mahls, oft sogar das erste Essen seit dem Morgen.

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Harira

Die Hauptzutaten sind Kichererbsen oder Linsen, Tomaten, Zwiebeln und Rindfleisch, zudem frische Kräuter, vor allem Koriandergrün und Petersilie. Gewürzt wird meist mit Pfeffer, Ingwer, Kreuzkümmel, Selleriegrün, Kurkuma und manchmal auch Safran oder Zimt. Serviert wird die Harira oft mit Zitronenstücken zum Selbstwürzen sowie mit gekochten Eiern. Es gibt auch Varianten mit Lammfleisch und weißen Bohnen sowie vegetarische Variationen.

Auch außerhalb des Ramadan ist sie häufig Bestandteil eines Gastmahls. Ebenfalls nicht unüblich – wie bei anderen Suppen des arabischen Raums auch – ist es, einen Teller Harira zum Frühstück zu sich zu nehmen.

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Literatur

  • Christian Soehlke, Dorothee Soehlke-Lennert: Sehr gut mediterran kochen. Stiftung Warentest, Berlin 2012, ISBN 978-3-86851-050-8.
  • Nada Saleh: Marokkanisch kochen: Die afrikanische Küche frisch genießen, (Originaltitel: Fresh Moroccan, übersetzt von Betina Berriel Díaz). Umschau, Neustadt an der Weinstraße 2008, S. 9, 20, 22, ISBN 978-3-86528-294-1.
Commons: Harira – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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