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Kissinger Hütte

Schutzhaus des Rhönklubs auf dem Feuerberg in der Rhön Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Die Kissinger Hütte ist ein Schutzhaus des Rhönklubs auf dem Gipfel des 832 m ü. NHN[1] hohen Feuerbergs in den Schwarzen Bergen der Rhön. Sie gehört zur Gemeinde Sandberg im bayerischen Landkreis Rhön-Grabfeld und befindet sich nahe dem Ortsteil Langenleiten. Wegen eines erheblichen Brandschadens steht sie zur Zeit leer.

Schnelle Fakten Kissinger Hütte RK-Hütte ...
p6

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Geschichte und Beschreibung

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Luftaufnahme der Kissinger Hütte, 2013

Die Hütte ist eines der ältesten Berghäuser in der Rhön. Sie wurde 1914 als König-Ludwig-Hütte gebaut und gehört seitdem dem Rhönklub Zweigverein Bad Kissingen. Den Namen „Kissinger Hütte“ erhielt sie nach dem Ersten Weltkrieg. Bis zu ihrem heutigen Aussehen wurde die Kissinger Hütte viermal erweitert, zuletzt 1972. Es gibt einen Gastraum und Übernachtungsmöglichkeiten.[2]

Zwischen 2019 und 2021 wurde die Kissinger Hütte umfangreich saniert und umgebaut.[3] Der Küchenbereich wurde modernisiert und mit neuen Geräten sowie einer Be- und Entlüftungsanlage versehen. Das Bettenlager des Haupthauses wurde energetisch saniert und 18 Schlafplätze eingerichtet. Im Bettenhaus gibt es jetzt 59 Schlafplätze. Der Jugendraum wurde ebenfalls renoviert und erhielt einen zweiten Fluchtweg.[4]

Durch die isolierte Lage, wodurch keine Lichtverschmutzung vorhanden ist, fungiert die Kissinger Hütte als Hotspot des Sternenparks Rhön.[5] Eine Erweiterung zu einem Sternenpark-Stützpunkt ist in Planung.[6]

Am 18. März 2025 brach nachts im Haupthaus ein Brand aus. Der ältere und bisher unsanierte Hauptteil der Kissinger Hütte ist dabei komplett ausgebrannt und eingestürzt. Das neuere und bereits sanierte Bettengebäude konnte jedoch gerettet werden.[7][8][9]

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Wanderwege

Zwei Fernwanderwege (Hauptwanderwege des Rhönklubs) führen an der Hütte vorbei und weiter zum etwa 4 km nordöstlich gelegenen Kreuzberg:

Auch die Basalttour (eine ca. 12 km lange Extratour des Hochrhöners) führt hier vorbei, und es führen weitere gut markierte Wander- und Radwege von den umliegenden Orten hierher.

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Literatur

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(chronologisch geordnet)

  • Festschrift des Rhönklub Zweigvereins Bad Kissingen zur 50-Jahr-Feier der Kissinger Hütte auf dem Feuerberg 1914–1964. Rhönklub Zweigverein Bad Kissingen, Bad Kissingen 1964, DNB 1140136267.
  • Heinrich Fella: Chronik und Bildband des Rhönklub-Zweigvereins Bad Kissingen. Anlässlich des 75jährigen Bestehens der Kissinger Hütte auf dem Feuerberg 1914–1989. Rhönklub Zweigverein Bad Kissingen, Bad Kissingen 1989, DNB 1144201616.
  • 90 Jahre Kissinger Hütte. Rhönklub Zweigverein Bad Kissingen, Bad Kissingen 2004, DNB 1140135783.
  • Jürgen Reinhardt, Wilhelm Ritz, Alfred Schuhmann, Reinhold Stirzel: Rhön: 50 ausgewählte Wanderungen und Spaziergänge rund um Fulda, Hünfeld. Bergverlag Rother, München 2005, ISBN 3-7633-4182-X, S. 129.
  • Stefan Etzel: Wandern in der Rhön. Dumont Reiseverlag, Ostfildern 2007, ISBN 978-3-7701-8008-0, S. 149.
  • Gustav Schneider, Gerhilde Kramm: Schneiders Rhönführer. Offizieller Führer des Rhönklubs. 26. Auflage. Parzeller, Fulda 2008, ISBN 978-3-7900-0404-5, S. 489–490.
  • Landkreis Bad Kissingen (Hrsg.): Rhön-Rundwege – Wanderführer Schwarze Berge & Sinntal. Dehler, Petersberg 2010, ISBN 978-3-9813032-5-4, S. 8–9.
  • Kissinger Hütte seit 1914. Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum in 2014. Rhönklub Zweigverein Bad Kissingen, Bad Kissingen 2014, DNB 1142180948.

Einzelnachweise

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