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Nationalratswahl in Österreich 1953

Wahl zur Abgeordnetenkammer des österreichischen Parlaments Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Die Nationalratswahl am 22. Februar 1953 war die siebente in der Geschichte der Republik Österreich und zugleich die dritte nach der Zeit des Nationalsozialismus. Stimmenstärkste Partei wurde die SPÖ unter Adolf Schärf, während die ÖVP unter Bundeskanzler Leopold Figl aufgrund der Wahlarithmetik weiterhin mandatsstärkste Partei blieb. Der Verband der Unabhängigen verlor leicht, wurde aber auch bei seinem zweiten Antreten drittstärkste Partei. Obwohl die KPÖ, die gemeinsam mit den Linkssozialisten und der Demokratischen Union unter dem Namen Wahlgemeinschaft Österreichische Volksopposition antrat, leichte Stimmgewinne verbuchen konnte, verlor sie – ebenfalls aufgrund der Wahlarithmetik – ein Mandat.

1949Nationalratswahl 19531956
 %
50
40
30
20
10
0
41,26
(−2,77)
42,11
(+3,40)
10,95
(−0,72)
5,28
(+0,20)
0,40
(−0,11)
19491953
    
Insgesamt 165 Sitze
Verhältnis Regierung-Opposition im
VII. Österreichischen Nationalrat
147
18
147 18 
Insgesamt 165 Sitze

Wahlberechtigt waren 4.586.870 Personen. Die Wahlbeteiligung betrug 94,15 Prozent (1949: 95,49 Prozent).

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Endergebnis

Weitere Informationen Wahlwerber, Stimmen ...
Thumb
Leopold Figl (ÖVP)
Thumb
Julius Raab (ÖVP)
Thumb
Adolf Schärf (SPÖ)

n.k. = nicht kandidiert

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Ergebnisse in den Bundesländern

Hier werden die Ergebnisse in den Bundesländern aufgelistet.[1]

Weitere Informationen Partei, B ...
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Folgen

Leopold Figl trat, nach interner Kritik an zu großer Kompromissbereitschaft in der Koalition, nach acht Jahren als Bundeskanzler und wenig später auch als ÖVP-Parteiobmann zurück.[2] Die Große Koalition aus ÖVP und SPÖ wurde fortgesetzt und die ÖVP stellte weiterhin den Bundeskanzler. Am 2. April 1953 wurde Julius Raab (ÖVP) als neuer Bundeskanzler angelobt, der Sozialdemokrat Adolf Schärf wurde Vizekanzler, die Bundesregierung Raab I nahm ihre Geschäfte auf.

Einzelnachweise

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