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Rösel & Hercher Orgelbau
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Rösel & Hercher Orgelbau ist eine in Saalfeld/Saale ansässige Orgelbauwerkstatt, die am 3. Oktober 1990 gegründet wurde.
Ebenso wie beim thüringischen Orgelbau Waltershausen wurde die Firmengründung erst durch die Deutsche Wiedervereinigung ermöglicht.[1] Die Firma hat seit ihrer Gründung bereits über 100 Instrumente neu gebaut, restauriert oder von Grund auf instand gesetzt. Ein Tätigkeitsschwerpunkt liegt auf der Orgellandschaft Thüringen, wo die Firma bedeutende Orgelwerke aus der Zeit des Barock und der Romantik restauriert hat. Mit der Restaurierung der Orgeln in Merseburg und Tiefthal wurden Rösel & Hercher eines der ersten und eines der letzten Werke des berühmten Friedrich Ladegast anvertraut.[2] Im Zuge des Umbaus der Orgel im Goetheanum legte die Firma eine spezielle Stimmung der Anthroposophin Maria Renold, die auf einen geschlossenen Quintenzirkel zugunsten vieler reiner Quinten verzichtet.[3] Der im Jahr 2008 fertiggestellte Orgelneubau in Pößneck dient beim Internationalen Pößnecker Orgelfrühling als Konzertinstrument.[4] Geleitet wird der Betrieb, in dem sechs Mitarbeiter angestellt sind, von Orgelbaumeister Andreas Rösel und Orgelbautischler Holger Hercher (Stand: Januar 2012).[5]
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Werkliste (Auswahl)
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Literatur
- Felix Friedrich, Eberhard Kneipel: Orgeln in Thüringen. Klaus-Jürgen Kamprad, Altenburg 2010, ISBN 978-3-930550-67-8.
- Felix Friedrich: Orgelbau in Thüringen. Bibliographie. Kleinblittersdorf 1994, ISBN 3-929670-32-9 (formal falsch).
- Hartmut Haupt: Orgeln in Ost- und Südthüringen. Ausbildung und Wissen, Bad Homburg / Leipzig 1995, ISBN 3-927879-59-2.
- Hartmut Haupt: Orgeln in Nord- und Westthüringen. Ausbildung und Wissen, Bad Homburg / Leipzig 1998, ISBN 3-910166-71-7.
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Weblinks
Einzelnachweise
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