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Vorster & Stolle Motoren

ehemaliger Automobilhersteller Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorster & Stolle Motoren
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Die Vorster & Stolle Motoren AG war ein deutscher Hersteller von Automobilen.[1][2]

Schnelle Fakten
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Namensaktie über 100 Mark der Vorster & Stolle Motoren-AG vom Oktober 1924
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Unternehmensgeschichte

Hermann Vorster (ein Neffe von Hugo Stinnes), der Konstrukteur Martin Stolle und Ernst Hermann Sander gründeten am 14. Juni 1924 das Unternehmen in München. Das Aktienkapital betrug 160.000 Reichsmark. Die Produktion von Automobilen begann. Der Markenname lautete Stolle. Am 12. November 1926 endete die Produktion, als das Insolvenzverfahren beantragt wurde. Insgesamt entstanden 15 Fahrzeuge.[3]

Fahrzeuge

Das einzige Modell war der Stolle 6/40 PS. Ein Vierzylindermotor mit 1500 cm³ Hubraum, OHC-Ventilsteuerung und Königswelle leistete 40 PS. Der Radstand betrug 288 cm und die Spurbreite 130 cm. Karosserien entstanden bei Karosserie Alexis Kellner in Berlin, Rupflin in München und Neuer & Thieme in Ulm. Der Kaufpreis von 12.000 Reichsmark für das Fahrgestell und etwa 3000 Reichsmark für die Karosserie war für die damalige Zeit zu hoch.

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Literatur

  • Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1. (englisch)
  • Erik Eckermann: Münchner Qualitätsautomobil: der Stolle-Wagen, in: Automobil und Motorrad Chronik, Heft 10/1978, Seiten 24–27 und 34

Einzelnachweise

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