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Friedhof Volksdorf

Begräbnisplatz im Hamburger Stadtteil Volksdorf Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Der städtische Friedhof Volksdorf (gelegentlich auch Waldfriedhof Volksdorf) ist ein Begräbnisplatz im Hamburger Stadtteil Volksdorf. Er wurde von 1959 bis 2012 vom Bezirksamt Wandsbek verwaltet und ist seit Anfang 2013 Teil des städtischen Unternehmens „Hamburger Friedhöfe – Anstalt öffentlichen Rechts“, das auch die Friedhöfe Ohlsdorf, Öjendorf und Wohldorf betreibt.

Geschichte

Die Stadt Hamburg begann ab 1950 einen 14 Hektar großen Fichtenwald, den sie bereits 1936 Hans Freiherr von Ohlendorff abgekauft hatte, für einen Friedhof einzurichten. Zunächst entstand eine Zufahrtsstraße und eine Umzäunung für 7 Hektar des Geländes. Nach einjähriger Bauzeit wurde 1958 am östlichen Rand die 70 Plätze fassende Friedhofskapelle fertiggestellt, die erste Beerdigung fand im Januar 1959 statt.

Der vorhandene Baumbestand blieb weitgehend erhalten. Das Wegenetz besteht aus einem unregelmäßigen Raster mit einem umlaufenden Weg. An der Kapelle steht ein kleines Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege, bei dem bewusst darauf verzichtet wurde, eine Liste mit einzelnen Namen anzubringen. Die anonymen Grabfelder sind als eigenständige umpflanzte Bereiche gestaltet und erhalten als Schmuck eine moderne Plastik, sobald sie vollständig belegt sind.

Heute umfasst der Friedhof Volksdorf rund 14.900 Grabstätten auf einer Gesamtfläche von etwa 17 Hektar.[1] An seinem nördlichen Ende, östlich des Eingangs Heinrich-von-Ohlendorff-Straße, liegt der Friedhof zum Teil auf dem Gebiet der schleswig-holsteinischen Gemeinde Ammersbek.

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Impressionen

Gräber bekannter Persönlichkeiten

Weitere Informationen Name, Geburts- jahr ...
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Literatur

Commons: Waldfriedhof Volksdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen

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